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Jugendbegegnung Kreisau 2014

Vom 12. bis 19. September 2014 nahm ich am internationalen Jugendprojekt in Kreisau teil. Dabei kann ich mit großer Sicherheit sagen, dass dieses Projekt das Beste von allen war, die ich schon hatte.

Die Gruppen der belarussischen, polnischen, deutschen, tschechischen und spanischen Schüler trafen sich in dem wunderschönen Dorf Kreisau. Dank den «Kennenlern-Spielen» fand ich die Kontakte zu anderen Jugendlichen. Alle waren sehr nett und lustig und wir verstanden einander gut.

Was hat mir besonders gefallen hat, sind die Länderabende, bei denen jede Gruppe ihr Land vorstellte. Auf dem ersten Länderabend haben wir Polen und Deutschland kennen gelernt. Die Gruppe von Polen zeigte uns eine Präsentation über den bekannten polnischen Komponisten Frederik Chopin. Außerdem haben sie ein Volkslied und ein lustiges Kinderlied gesungen. Danach boten sie uns leckere Bonbons und Gebäck an. Auch sehr gut bereitete sich der Gastgeber dieses Projekts – Deutschland – vor. Sie stellten uns ein witziges Video über ihre Stadt Kronberg und die Schule vor, sangen ein deutsches Kneipenlied und zum Schluss bewirteten sie uns mit Würstchen, salzigen Brezeln und Apfelwein. Zum zweiten Länderabend traten Belarus und Spanien auf. Am Anfang machten wir ein kleines Quiz, danach berichteten wir kurz über Belarus, zeigten schöne Videos über unser Land, seine Natur und die Sehenswürdigkeiten, sangen ein Lied mit der Gitarre in unserer Muttersprache. Nach unserem Auftritt haben wir den Tisch gedeckt, auf dem das belarussische Nationalgericht „Kartoffelpuffer“, Birkensaft, belegte Brote, Bonbons, Chips waren. Unsere spanischen Freunde haben einsehr lustiges und spannendes Programm vorbereitet. Sie haben viel über die Kanarischen Inseln, von denen sie kamen, gesprochen, viel gesungen und getanzt. Danach konnten wir ein sehr leckeres Dessert – Eis mit Nüssen – genießen. Und zum letzten Länderabend traten die Tschechen auf. Sie hatten auch viel zu vermelden, haben Videos und eine Präsentation über Stadt und Schule gezeigt, ein Quiz gemacht. Wie alle anderen bereiteten sie viele Speisen vor: Brot mit Knoblauch, auch Bonbons und Gebäck. Solche Abende finde ich nicht nur spannend, sondern auch sehr nützlich für uns. Wir haben viel Neues über diese bekannten Länder erfahren und das war eine sehr ausgezeichnete Möglichkeit, andere Kulturen kennen zu lernen. Jetzt will ich sie auf jeden Fall besuchen, besonders habe ich dort viele Freunde.

Viel Spaß brachten mir die Ausflüge nach Wrozlaw und Schweidnitz. Wrozlaw beeindruckte mich besonders. Diese prächtigen Gebäude, die gemütlichen Straßen, schönen Parks, Brücken und der Hauptplatz haben eine Spur in meinem Herzen hinterlassen. Ich möchte dorthin wiederkommen. In Schweidnitz besuchten wir die Friedenskirche und hatten viel Freizeit, um durch die Stadt zu bummeln.

Einen großen Eindruck bekam ich bei der Fahrt ins Arbeitslager «Großrosen». Wir schauten kurze Dokumentarfilme über diesen Ort an, waren im Museum, besichtigten das Territorium, hörten die Führung. Das war natürlich sehr interessant, aber anderseits furchtbar, weil hier viele Menschen getötet wurden. Und man geht und kann sich das nicht vorstellen…

Das Erlernen der Geschichte von Polen war ein Teil dieses Projektes. Verschiedene Vorlesungen wurden durchgeführt, mit deren Hilfe wir unsere Geschichtskenntnisse verbesserten und danach die Gruppenarbeit gestalteten. Außerdem begegneten wir Zeitzeugen aus der polnischen Solidarnosc-Bewegung und Helmuth Caspar von Moltke.
Zum Schluss will ich sagen, dass das eine sehr tolle Zeit war und alles hat mir gefallen. Ich habe viele Menschen kennen gelernt, positive Emotionen bekommen, viel Neues erfahren, viel Interessantes gesehen, mein Deutsch verbessert und mich einfach gut erholt! Und natürlich will ich mich bei Natalja Wladimirowna und Frau Kraus für diese Fahrt bedanken!!! Ich bin sehr froh, dass ich an diesem Projekt teilgenommen habe! Kreisau-2014 FOREVER!

Natalja Siltschuk, Kl. 11 a

Ich finde diesen September unvergesslich, weil ich während dieses Monats eine tolle Fahrt nach Kreisau erlebte. Obwohl ich und andere Mädchen dort nur eine Woche verbrachten, haben wir jetzt viele wunderschöne Erinnerungen an tolle Reisen nach Breslau und Schweidniz, lustige Länderabende, die Führung durch das Konzentrationslager Groß-Rosen, Gruppenarbeit, originelle Kennenlernenspiele, Lektionen über die polnische Geschichte. Einen unvergesslichen Eindruck machte auf mich die Fahrt nach Breslau, besonders das Panorama von Raclawice. Das ist ein Museum, wo das Panoramabild der Schlacht bei Raclawice unter der Führung des polnischen Generals Tadeusz Kościuszko dargestellt ist. Die 30 Minuten dauernde Erzählung über die Schlacht war ganz deutlich. Die Führung durch die Stadt war kurz, aber die Architektur von Breslau faszinierte mich sehr. Dann hatten wir Zeit zum Shopping. An diesem Abend präsentierten wir unser Land. Mit Hilfe von Natalja Wladimirowna bereiteten wir Kartoffelpuffer und belegte Brötchen zu, brachten auch Kartoffelchips und süße Pralinen mit. Alles war schmackhaft. Das Lied in belarussischer Sprache, das wir später sangen, fanden alle wunderschön.
Alle Jugendlichen waren sehr nett zu uns und kontaktfreudig. Ich kann ganz genau sagen: die Fahrt nach Kreisau gibt die Möglichkeit, die Deutschkenntnisse zu verbessern und neue Kontakte zu knüpfen. Danke, Kreisau-2014!

Viktoria Solop, Kl. 11 a

Die Reise nach Polen schenkte mir wunderbare Endrücke und neue Bekanntschaften. Mit mir reisten auch meine Freunde. Das waren Natascha, Vika, Alesja und Marina. Wir wollten mit den Jungen aus verschiedenen Ländern verkehren. An diesem Projekt beteiligten sich außer uns noch Deutsche, Polen, Tschechen und Spanier.

Am ersten Tag wollten wir alle kennen lernen. Um einander besser zu erkennen, spielten wir, lachten und sprachen mit den Jungen nur auf Deutsch. Alle Teilnehmer zeigten gute Deutschkenntnisse. Einmal lernten wir noch etwas aus der polnischen Sprache. Es war sehr interessant, eine neue, unbekannte Sprache zu erlernen. Ich konnte zusammen mit den Mädchen schon auf Polnisch begrüssen, einfache Phrasen sagen und zählen. Auch machten wir mit den internationalen Gruppen die Jungend-Kreisau-Rallye. Wir bekamen die Aufgaben und die Karte und weiter musste man auf alle Fragen antworten. Die Zeit dafür betrug nur 1,5 Stunden. Die Jungen teilten sich in 6 Gruppen. Auf der Reise waren wir begeistert von der gemeinsamen Arbeit und sprachen viel auf Deutsch. Am Ende gewann die schnellste und gescheiteste Gruppe. So reisten wir 7 Tagen zusammen. Auf dieser Reise bekam ich viele gute Freunde, die ich nie vergessen werde. Krzyzowa ist ein Ort, an den man wieder und wieder zurück kehren möchte.

Jekaterina Martschuk, Kl. 11 a

Ich hatte das Glück an einer Jugendbegegnung in Kreisau teilzunehmen. Vor der Reise hatten wir eine Menge Erwartungen und waren ein bisschen aufgeregt.

Als wir auf dem Landgut von Graf von Moltke angekommen sind, waren wir angenehm überrascht. Das Landgut war sehr schön und groß und die Menschen dort waren sehr freundlich und hilfsbereit. Am nächsten Tag haben wir viele neue Leute aus Spanien, Deutschland, Tschechien und Polen kennengelernt. Es wurden auch viele Ausflüge gemacht. Wir waren in der großen polnischen Stadt Wrozlaw. Außerdem haben wir ein Konzentrationslager besucht, was mir geholfen hat, viel über die Atmosphäre des zweiten Weltkrieges zu erfahren. Die polnische Geschichte hat sich auch für mich von einer anderen Seite geöffnet. Wir hatten viel Sprachpraxis und ich habe viel Neues über Polen erfahren.

Jedes Land hat sich in „Länderabenden“ vorgestellt. Es waren interessante Erzählungen über Kultur, Geschichte und Völker. Auch haben alle sehr leckeres Essen zubereitet.

Solche Begegnungen helfen uns Bräuche und Sitten anderer Länder besser zu verstehen, die Deutschkenntnisse zu erweitern und neue Leute kennenzulernen. So hat mir diese Reise sehr gut gefallen.

Marina Michaltschuk, Kl. 11 w

 

Spaziergang durch Schweidnitz

Vorbereitung auf den Länderabend
 

Friedenskirche in Schweidnitz

Ausblick auf Kreisau

 
In Wroclaw Liebesbrücke in Wroclaw
 

Torte zur 20. Begegnung in Kreisau

Wir mit den Leitern anderer Gruppen

Karin Kraus

 
 

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