Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache russisch

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Brest-Trebnitz Juni 2012

Die Fotogruppe von Peter auf dem Sportplatz der Schule Nr. 7

 

Vor kurzem habe ich zwei Austauschschschüler aus Trebnitz gehabt. Es gab viele Interessen, die uns vereinten, deshalb haben wir eine schöne Zeit zusammen verbracht. Am Tag arbeiteten wir fleißig in unseren Gruppen und am Abend verbrachten wir die Zeit zusammen, guckten Fußball an, aßen Pizza, bummelten in der Stadt. Wir hatten in der Journalistik-Gruppe viel zu tun. Manchmal war es schwer zu verstehen, was man von uns wollte, aber troztdem war die Arbeit interessant und ungewönlich. Es war eine gute Möglichkeit, mein Deutsch zu verbessern und etwas Neues kennenzulernen.

Wenn ich mich an der Reise nach Ravensburg erinnere, denke ich an die tiefe Verständnißkluft zwischen Deutschen und Belarussen. Aber die Jungen aus Trebnitz haben das Gegenteil bewiesen.

Jetzt bin ich sicher, dass die Jugendlichen aus zwei unterschiedlichen Länder Spaß zusammen haben können.

Darja Djidjoewa, Kl. 10 b

   

Die Teilnehmerin des Projekts «Trebnitz»
Lisa Anikejewa mit deutschen Jungen


In diesem Sommer sind die deutschen Mädchen aus dem Projekt Trebnitz zu mir gekommen. Sie waren sehr schön und lustig. Mit Karo und Marleen sind wir in der Journalistikgruppe gewesen. Unser Lehrer war Markus Nowak. Mit ihm war das Arbeiten leicht und interessant. Wir befragten die Lehrer und die Schühler über ihre Interesse und Hobbies.

Die Lehrer machen in ihrer Freizeit Verschiedenes, z. B. lesen sie, nähen, singen Karaoke. Auch gehen sie mit ihren Freunden spazieren. Die belarussischen Kinder mögen sich am liebsten mit Freunden treffen, Sport treiben und Musik hören. Auch haben wir mit Lisa eine Statistik gemacht. Diese Statistik zeigte, dass deutsche Kinder Sport mögen. Es ist sehr gut und gesund. Auch die Jungen in unsere Gruppe haben Dialoge gemacht. Diese Dialoge waren über die Hobbies. Am Abend gingen wir jeden Tag spazieren. Auch sind alle ins Café gegangen.

Dort sahen wir Fuβball. Es hat ihnen sehr gefallen. Mit diesen Mädchen und Jungen chatte ich bis jetzt.

Maria Luzewitsch, Kl. 10 b
 

Fußballspiele und Pizza im Cafe
(Wir haben die Pizza sehr schnell gegessen.)

 

 
Sehr nette Mädchen aus Trebnitz :) Deutsche und belorussische Lehrer
 

 

Alle zusammen! (deutsche und belarussische Jugendliche )

 

Alle zusammen! (deutsche und belarussische Jugendliche )

 
Was kann man Anfang Juni machen? Man kann mit seinen Freunden spazieren gehen, ans Meer oder ins Dorf fahren, nur zu Hause sitzen ... Oder man kann jeden Tag zur Schule kommen, um eine gemeinsame Arbeit mit Deutschen zu machen zum Tema „Freizeit in Deutschland und Belarus“.

Wir arbeiteten in 3 Gruppen: Soziologen, Journalisten (die Gruppe des Autors) und Fotografen.
Die Soziologen und Journalisten fragten die Leute, wie sie ihre Freizeit verbringen.

Auch Journalisten nahmen die Teilnehmer des Projekts ins Verhör, machten ein Diagramm, das die Unterschiede in der Freizeitgestaltung deutscher und belarussischer Jugendliche zeigte. Die Journalisten machte auch eine Website, auf der es allgemeine Informationen über die Dieses Foto ist aus dem Café „√ражына“, wir sahen dort FußballTeilnehmer des Projektes gibt. Die Fotografen machten Fotos, um eine weitere Präsentation zu machen. Alle drei Gruppen machten eine große Arbeit.

Aber wir haben nicht nur gearbeitet. Am Abend nahmen wir unsere Deutschen und machte einen Spaziergang mit ihnen durch die Stadt. Wir waren mit ihnen in Cafés, schauten Fußball.
 

 

Brester Festung

 
Ausfahrt zum GrillenGemeinsam mit ihnen gingen wir durch die Sowjetskaja Straße spazieren, schauten 5-D-Filme. Auch hatten wir eine Exkursion in die Brester Festung, ins ZMT, eine Ausfahrt zum Grillen.
 
Ausfahrt zum GrillenAber diese unglaublich guten Tage vergingen sehr schnell. Am letzten Tag zeigten die Gruppen die Ergebnisse ihrer Arbeit, und dann hatten wir Freizeit. Die letzten paar Stunden, die unsere Gäste mit uns verbrachten. Dann gingen wir nach Hause, aßen und gingen zur Schule, um auf den Bus zu warten. In den wenigen Stunden des Wartens machten wir die letzten Fotos.
Und der Bus kam. Jeder war traurig. Alle deutschen und belarusischen Mädchen konnten die Tränen nicht zurückhalten.

Ein Freund fragte mich: „Jewgeni, bist du gerne um 9:00 zur Schule gekommen? Du kannst im Sommer bis zum Mittagessen schlafen“ Worauf ich antwortete: „Ja. In diesen 5 Tagen bekam ich so viel Positives, neue Freunde, und viele Gutes.

Jewgeni Onufrijuk, Kl. 10 b
 

MOZ, 9. Juli 2012

Ampeln mit Zeitanzeige faszinierten

Jugendredakteur Paul Ackermann über seinen Aufenthalt im weißrussischen Brest mit der Schul-AG

Golzow. Andere Länder andere Sitten. Eine riesige große Schule, wo man sich schnell mal verlaufen kann und Lebensmittel zu Preisen, von denen wir hier nur träumen können. Das alles und noch viel mehr erlebte ich auf meiner ersten Fahrt nach Paul AckermannBrest gemeinsam mit den Teilnehmern einer Schul-AG.

Die Stadt liegt in Weißrussland und ist sehr schön. Was mir als erstes auffiel: An jeder Ampel wird angezeigt, wie lange man noch warten muss, bis die Grünphase kommt oder die Rotphase eintritt. Ich war total begeistert, als ich das gesehen habe, und ich habe mir gleich vorgestellt, wie es wäre, wenn es so etwas flächendeckend in Deutschland geben würde. Wenn man länger dort ist, merkt man es auch, weil die Autofahrer dort viel entspannter sind.

In Brest haben wir eine Partnerschule, die Schule Nr. 7. Seit 16 Jahren gibt es die Brest AG jetzt schon an unserer Schule, dem Gymnasium auf den Seelower Höhen, und sie wird von Petra Wilpert geleitet. In der Schule Nr. 7 haben die Schüler alle erweiterten Deutschunterricht und deshalb sprechen sie die Sprache auch sehr gut. Ich hingegen lerne in der Schule nur Englisch und Französisch, dadurch hatte ich im Vorfeld ein wenig Angst, ob es mit der Verständigung klappen würde.

Als wir angekommen sind, standen alle Weißrussen schon da und haben sich auf uns gefreut. Dann wurden wir in unsere Gastfamilien eingeteilt. Ich war mit einem Freund in einer sehr netten Gastfamilie. Wir hatten zwei Gast- schwestern, die zum Glück auch sehr gut deutsch geredet haben. Wir hatten sogar unser eigenes Zimmer mit eigenem Laptop und Internetzugang (davon hatten wir vorher nicht mal zu träumen gewagt). Genutzt haben wir diesen nicht, weil wir meistens gar keine Zeit hatten oder zusammen mit unserer Gastfamilie etwas unternommen haben.

An was ich mich erst einmal gewöhnen musste, waren die Verspätungen. In Deutschland ist man ja eigentlich immer pünktlich. In Weißrussland nicht. Zehn Minuten sind normal, hatte mir meine Gastschwester gesagt, als wir einmal zu spät zur Schule kamen. Dort wurden wir in Gruppen eingeteilt. Unsere führte Interviews durch und arbeitete an der Homepage. Nach einer lehrreichen Zeit fiel der Abschied schwer. Aber trotzdem freut man sich immer auch schon auf den nächsten Besuch. Alles in allem hat die Fahrt sehr viel Spaß gemacht. Wir haben viele neue Sachen und jede Menge netter Menschen kennengelernt. Ich freue mich schon aufs nächste Jahr, wenn die Weißrussen wieder zu uns kommen.
 

Das freundliche Treffen

 

 

 

Familienbande: Paul Ackermann und Marco Krüger (zweiter und dritter von links) mit ihrer Gast-familie in Brest.
Foto: Paul Ackermann

Von PAUL ACKERMANN, 16

 

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