Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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5. dewobre

5. Woche der deutschen Sprache und Kultur in Brest. Teil 3

Eindrücke vom Workshop „Dialekte in Deutschland“

An diesem Seminar nahmen die Studenten der Fakultät für Fremdsprachen teil.
Die gegebenen Informationen waren interessant und nützlich. Den Studenten gab man verschiedene Aufgaben mit Video. Gut war, dass der Sprachträger selbst das Seminar geleitet hat. Die Leiterin des Seminars war sehr lustig und aktiv. Die Studenten haben aufmerksam zugehört und aktiv am Gespräch teilgenommen.

Uns gefielen solche Aufgaben, wo wir die Hochsprache mit Dialekten vergleichen konnten. Am Ende des Seminars haben wir das Lied gehört, das man in verschiedenen Dialekten vorgespielt hat. Uns gefiel das Seminar, weil wir mehr Information über die deutsche Sprache erfahren haben.

Marina Poskannaja, Studentin, 3. Studienjahr, Puschkin-Universität

Dialekte sind ganz schön schwer

Johanna Zahn mit Studenten an der Puschkin-Uni

Johanna Zahn mit Studenten an der Puschkin-Uni

Workshop “Berlin mit meinen Augen”

Nicht jeden Tag haben belarussische Studierende die Möglichkeit die Hauptstadt Deutschlands zu besuchen. Dank Juliane Tröger und ihrem Workshop „Berlin mit meinen Augen" gelang uns das heute. Ungewöhnliche Orte wurden als Stationen vorgestellt. Zuerst mussten wir diese Stationen auf der Karte finden.

Die Informationen über diese Orte wurden als Audio- oder Videoclip wiedergegeben. Damit wir unsere Kenntnisse vertiefen konnten, haben wir nach jeder Station verschiedene Übungen gemacht. Interessant und nützlich! Als ob wir selbst in Berlin gewesen wären!

Darina Savchenko, Studentin, 2. Studienjahr, Technische Universität

Juliana Tröger

Juliane Tröger verteilt die Aufgaben

Die Aufgaben zu Berlin sind interessant und fördern die Diskussion

Autorenpräsentation des neuen Buches von Ales Rasanau „Der Mond denkt, die Sonne sinnt“ in belarussischer Sprache

Ales RasanauAles Rasanau ist immer ein willkommener Gast in der Gebietsbibliothek. Er war schon einige Male selbst Gast in der Bibliothek und einige Male kam er gemeinsam mit belarussischen und deutschen Poeten. Das letzte Mal war er im März 2011 bei uns. Damals war es das zweite Treffen an jenem Tag, das Erste fand in der Puschkin-Universität statt.

So war es auch an diesem Samstagnachmittag der „Woche der deutschen Sprache und Kultur“. Nach dem Treffen mit Dozenten und Studenten der Universität kam Ales Rasanau zu einer schöpferischen Zusammenkunft in die Aula der Gebietsbibliothek. Alle, die es wünschten, konnten seine Gedichtsammlungen in Belarussisch, Deutsch oder Polnisch erwerben. Das Treffen wurde von den Kollegen der Universität Gennadi Pranewitsch und Swetlana Waronik moderiert.

Es gab einen interessanten Dialog des Poeten mit den Zuhörern über den Sinn der Poesie. Auf der Veranstaltung wurde auch eine breite Ausstellung, die dem Schaffen des Poeten gewidmet war, von den Kollegen der Abteilung Heimatliteratur und Bibliografie vorbereitet und gezeigt. Am Ende wurden Ales Rasanau eine Reihe von Fragen gestellt. Auf alle fand der Poet eine Antwort, sprach über sein Lieblingsbuch – die Psalmen, die er ständig bei sich hat.

Danach hat er noch lange Autogramme für die interessierte Jugend gegeben. Insgesamt schenkte er auch den Antworten auf die Fragen der Journalisten Beachtung.

Tatjana Nalobina, Abteilungsleiterin Fremdsprachenliteratur, Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“

Journalisten und Kollegen folgen den Ausführungen aufmerksamAm Samstag, dem 15. Oktober, fand in der Aula der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“ ein kreatives Treffen mit dem Poeten und Neuerer, Übersetzer, Essyisten und Philosophen, unserem Landsmann Ales Rasanau zum Thema „Die Poesie in der modernen Welt“ aus Anlass der Autorenpräsentation des neuen deutschsprachigen Buches „Der Mond denkt, die Sonne sinnt“ statt.

Das Treffen moderierten der Hochschullehrer des Lehrstuhls für belarussische Literaturwissenschaft, Kandidat der philologischen Wissenschaften, Dozent G. N. Pranewitsch und die Leiterin des Museums (wissenschaftliches Zentrum W. Kolesnikows) S. A. Waronik. Mit Professionalität und feinfühligen Worten und den Worten des Poeten gelang es ihnen eine besondere Atmosphäre unter den Gästen, den Liebhabern der Poesie von Ales Rasanau zu schaffen, die gekommen waren, um sich mit der unerschöpflichen Quelle des Schaffens und seinen philosophischen Überlegungen auseinanderzusetzen.

Unter den Anwesenden befanden sich viele Jugendliche, Schriftsteller, Poeten, Künstler, Journalisten: Nikolai Prakapowitsch, Leonid Filatow, Liwon Walasjuk, Jewgeni Belasin, Wladimir Borisjuk.

Swetlana Waronik und Gennadi PranewitschEinige von ihnen sind aufgetreten, haben sich an die gemeinsamen Studentenjahre erinnert, erzählten Episoden aus dem Leben und Schaffen des Poeten, lasen seine Gedichte.

Ales Rasanau kann Deutsch, wie er selbst sagte, auf Schulniveau. Aber das Buch „Der Mond denkt, die Sonne sinnt“ hat die deutsche Literatur schon anerkannt. Der Deutschlehrerin der Mittelschule Nr. 7, Karin Kraus, gefällt das Buch sehr, aber sie brachte ihre Verwunderung und leichten Unglauben zum Ausdruck, ob es dem Autor gelingt, eine gute Übersetzung der Gedichte (Wortdichte) in die belarussische Sprache zu realisieren. Ales Rasanau kann das und es ist auch schön und inhaltsreich. Die Übersetzung des Autors in die belarussischen Sprache und auch Versuche von Übersetzungen „Wortdichte“ anderer Interessenten gelangen vielleicht am Sonntag, dem 16. Oktober.

Traditionsgemäß hat man dem Poeten Fragen über sein Schaffen, die Leserbevorzugungen, sein gesellschaftliches und persönliches Leben gestellt. Er antwortete ausführlich, manchmal geistreich und immer exakt. Zweieinhalb Stunden verflogen fast wie eine Minute. Anschließend baten die dankbaren Zuschauer noch um Autogramme, wünschten Ales Rasanau kreative Erfolge und luden ihn wieder nach Brest zu Präsentation eines neuen Buches ein.

Galina Burina, stellvertretende Direktorin der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“

Abschlussveranstaltung der „5. Woche der deutschen Sprache und Kultur“ in Brest

Schüler der Schule Nr. 7 holen sich Autogramme von Ales StepanowitschDas war eine Zusammenkunft des bekannten belarussischen Poeten Ales Rasanau mit der Jugend, die deutsch lernt, mit ihren Lehrern und allen, die sich mit Begeisterung zur Poesie Rasanaus hingezogen fühlen, ungeachtet der Sprache, in der sie erklingt. Genau dieses Treffen war vollkommen seinem neuen Buch der Wortdichte „Der Mond denkt, die Sonne sinnt“ gewidmet.

Das Treffen war angefüllt mit Kulturdialogen dank der Moderatoren Julia Gidlewskaja (Belarussisch), Adriana Brzoskowski (Deutsch) und dem Übersetzer und Germanisten Jewgeni Belasin. Die jungen Leute machten sich mit der Kurzbiographie und dem Schaffensweg ihres Landsmannes des belarussischen Poeten A. Rasanau in zwei Sprachen bekannt. Die Schüler der Schule Nr. 7 haben für den Poeten eine Überraschung vorbereitet: Sie rezitierten Gedichte aus seinem neuen Buch in Deutsch und dann erprobten sie sich als Übersetzer und übersetzten die deutschen Gedichte Rasanaus ins Russische oder Belarussische.

Das war eine sehr schwierige Arbeit, aber einige Übersetzungen haben dem Poeten gefallen. Am Treffen nahm auch der DAAD-Lektor, Literaturwissenschaftler, Philologe, Übersetzer und Lehrer André Böhm teil, der sich auch an die Bekanntschaft und Zusammenarbeit mit dem Poeten erinnerte. Interessant für die Jugend waren die Gedanken der Dozenten der Fakultät für belarussische Literatur, Gennadi Pranewitsch von der Puschkin-Universität, zum Thema der Gemeinsamkeiten der belarussischen und deutschen Sprache und Kultur.

Sergej KowaltschukDer Korrespondent des „Brester Vestnik“ U. Borisjuk schenkte Herrn Ales eine Reproduktion der Gebete aus dem 12. Jahrhundert von Kyrill Turowski und bewirtete ihn mit Moosbeeren aus der Region, die Herr Ales dann allen Teilnehmern zum Probieren anbot. Während der Veranstaltung erklangen Lieder in deutscher Sprach mit Gitarrenbegleitung, vorgetragen von Sergej Kowaltschuk, Schüler der Schule Nr. 7.

Der Abschluss war traditionell – Fragen und Antworten, und auch sie waren zum Thema Kulturdialog und dem hohen Sinn und der Bedeutung der Poesie. Zum Andenken an die Veranstaltung schenkte die stellvertretende Leiterin der Bibliothek, Galina Burina, Ales Rasanau den Bildband „Moderne belarussische Malerei des 21. Jahrhunderts“.

Das Treffen wurde vorbereitet von Lehrern der Schule Nr. 7 und Mitarbeitern der Abteilung Fremdsprachenliteratur der Gebietsbibliothek.

Tatjana Nalobina, Abteilungsleiterin Fremdsprachenliteratur, Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“

Presseveröffentlichungen

 

 

 

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