Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache russisch

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Lesefuchsfinale in Moskau

2011

Meine Reise nach Moskau begann am 19. November, als wir losgefahren sind. Jelena Platonowna Malizkaja begleitete mich nicht nur, sondern leistete auch eine große Unterstützung. In Moskau waren wir am nächsten Tag morgens und fuhren sofort in die Deutsche Botschaft, wo wir die Schlüssel von unserer Unterkunft bekamen. Als ich in die Wohnung hineinging, war ich überrascht – es war eine Zwei-Zimmerwohnung und obwohl da alles spartanisch war, was typisch für die Deutschen ist, war sie sehr gemütlich und komfortabel. Für diesen Tag hatten wir kein Programm, deshalb fuhren wir, nachdem wir unsere Koffer ausgepackt hatten, ins Zentrum und sind ein paar Stunden durch die Stadt gebummelt.

Am Morgen des nächsten Tages trafen wir uns mit den anderen Teilnehmern und ihren Begleitern und fuhren alle zusammen in die Deutsche Schule Moskau (DSM). In dieser Schule sollte am nächsten Tag unsere Lesefuchsdiskussion stattfinden. Dort haben wir gefrühstückt und danach haben wir uns alle offiziell miteinander bekannt gemacht. Meine Mitstreiter waren sieben Jugendliche aus Moskau, Sankt Petersburg, dem Ural, von der Wolga, aus Lettland und der Mongolei.

Nach unserem Bekanntmachen führten wir eine kurze Vorbereitung zu unserer Diskussion durch. Ich habe bemerkt, dass alle Teilnehmer auf einem sehr hohem Niveau sprachen und das war nichts Überraschendes – es waren die besten Jugendlichen aus ihren Regionen und sogar Ländern. Nachmittags hatten wir eine dreistündige Stadtführung mit dem Bus. Am Abend waren alle schon ein bisschen müde und aufgeregt wegen des bevorstehenden Wettbewerbs.

Der wichtigste Tag war der Dienstag, der 22. November. Der Wettbewerb fand in der Deutschen Schule Moskau statt. Was die organisatorischen Fragen angeht – so war alles auf hohem Niveau angelegt. Wir saßen im Kreis, jeder hatte ein Mikrofon, damit alle Zuschauer alles hören konnten. Unsere Aufgabe bestand in Folgendem: Wir mussten zuerst eine Diskussion führen. Alle Teilnehmer haben vorher fünf Jugenbücher gelesen und mussten argumentieren, warum einige Bücher spannend und interessant sind und andere nicht so. Jeder von uns hat ein Buch gewählt, das er am besten fand und seine Argumentation musste so stark sein, dass die Zuschauer davon überzeugt werden, dass dieses Buch wirklich das Beste ist und es sich lohnt, es zu lesen.

Nach der Diskussion gab es eine Abstimmung, in der wir entschieden, welches Buch in diesem Jahr „das Buch des Jahres“ wird. Diese Buch wurde „Gedisst“. Aber wir mussten auch selbst entscheiden, wer von den Teilnehmern der Beste ist. Es war sehr schwer, weil meiner Meinung nach alle eine sehr gute Argumentation hatten und stark waren. Aber schließlich haben wir den Namen des Siegers erfahren. Den ersten Platz hat Nomin aus der Mongolei belegt. Sie hat ihr Buch perfekt präsentiert und hatte eine starke Argumentation.Der Hauptpreis für den ersten Platz war ein Reise nach Deutschland, aber alle haben auch Geschenke und Urkunden bekommen.

Am 23. November waren wir dann wieder in Brest. Ich muss sagen, dass ich während dieser Fahrt viele verschiedene Emotionen erlebt habe und sie hinterließ in meinem Gedächtnis sehr schöne Eindrücke. Es war wirklich toll!


Veranika Takhiyan, Klasse 11 a
 

Alle Teilnehmer des Lesefuchsfinales die Diskussionsrunde
Alle Teilnehmer des Lesefuchsfinales die Diskussionsrunde
 
Die teilnehmer und ihre Begleiter im Gespräch
Die teilnehmer und ihre Begleiter im Gespräch
 
Vor der Diskussion sind alle aufgeregt die Siegerin
Vor der Diskussion sind alle aufgeregt die Siegerin
 
Während der Stadtrundfahrt an der Moskwa
Während der Stadtrundfahrt an der Moskwa
 
Das Lesefuchsfinale war ein Treffen für Kenner und echte Bücherfreunde. Alles war „at the top“ organisiert: Wohnbedingungen, Vorspiele am Vorabend des Wettbewerbs und besonders die Stadtrundfahrt. Die Teilnehmer konnten die schöne Stadt Moskau kennen lernen. Was die Debatten angeht, muss ich sagen, dass die Konkurrenz sehr groß war. Man muss sich für den „5. Lesefuchs“ sehr gut vorbereiten.
 

Jelena Malizkaja, Deutschlehrer

 

 

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