Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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Die Fahrt nach Polen

1. Tag – die Reise
Am Samstag (03.09.11) um halb 5 Uhr morgens starteten wir zu fünft mit unserer Lehrerin und dem Fahrer in Richtung Polen. Bis zur Grenze sind wir mit unserem Kleinbus 25 Minuten gefahren. Da war eine Reihe von Autos. Aber da wir eine Schülergruppe waren, mussten wir nicht sehr lange warten – ungefähr eineinhalb Stunden. Endlich war die Grenze hinter uns und um 6 Uhr 30 standen wir schon auf der polnischen Seite. Wir waren von unserem Ziel von noch etwa 10 Stunden Fahrt durch große und kleine Städte Polens getrennt. Manchmal war es im Bus sehr lustig, manchmal aber sehr langweilig. Und endlich! Nach so einer langen Reise standen wir vor dem Tor unseres Zieles. Unser Ziel war ein großer Gutshof mit einem schönen großen Rasen im Zentrum und Gebäuden am Rand. Wir haben unsere Zimmerschlüssel gleich nach der Ankunft bekommen. Als wir gehört hatten, dass wir in einem Kuhstall wohnen müssen, waren wir überrascht. Aber alles war nicht so, wie wir es uns vorgestellt hatten. Das lange Gebäude mit zwei Etagen war ok., es wurde so genannt, weil sich früher an dieser Stelle ein Kuhstall befand. Die Zimmer waren auch ganz in Ordnung. Nachdem wir unsere Sachen ausgepackt hatten, gingen wir zum Abendessen. Das Essen war gut. Nach einer halben Stunde Freizeit, gingen wir alle zu einem kleinem Schloss, wo wir uns alle kennen lernen mussten. Dort haben wir alle Telnehmer aus verschiedenen Ländern gesehen. Da waren Leute aus Spanien, Tschechien, Rumänien, Polen und Deutschland. Wir haben kleine „Kennen-Lern–Spiele“ gemacht. Das war lustig.

2. Tag – weiteres Kennenlernen
Nach dem Frühstück um 8 Uhr sind wir wieder zum Schloss gegangen. Man hat uns für die Kreisau-Rallye in 4 Gruppen geteilt und Aufgaben gegeben und innerhalb von 2 Stunden mussten wir zeigen, was wir geschafft hatten. Mithilfe dieses Spieles haben wir uns noch mehr kennen gelernt. Nach dem Mittagessen hat man uns erklärt, was wir alles tun werden, man hat uns das Thema des Projekts erklärt – „Der Widerstand im zweiten Weltkrieg in Deutschland“. Dann hatten wir Freizeit. Heute war Erntedankfest. Es wurde ein großes Fest veranstaltet. Es gab viele kleine Kioske, Stände, man hat eine Bühne aufgebaut, wo am Abend ein Konzert stattfand. Es war laut – es war lustig.

Anton Nikolajew, Kl. 11 w
 

Jugendbegegnungszentrum Kreisau Unsere Gruppe Natllja Petrotschuk mit unserer Gruppe
Jugendbegegnungszentrum Kreisau Unsere Gruppe Natllja Petrotschuk mit unserer Gruppe
 
Die Reise nach Kreisau war eines der schönsten Ereignisse in meinem Leben. Sie dauerte fast eine Woche. Für diese kurze Weile habe ich viele neue interessante Menschen kennengelernt. Die ganze Woche waren wir beschäftigt, wir machten eine Reise oder hatten Geschichtsunterricht. Ich möchte mich aber mit den lezten zwei Tagen auseinandersetzen. Am Freitag Vormittag wurden wir in vier Gruppe eingeteilt und jede Gruppe musste zu ihrem Thema einen kleinen Aufsatz schreiben. Nachmittags gingen wir in den Kapellenberg. Der Kapellenberg setzt sich aus der Grabkapelle des Generalfeldmarschalls Helmuth von Moltke und den Gräbern der Familie von Moltke zusammen. Er ist somit auch eine Ruhestätte von großer Bedeutung für die Männer, die im Krieg ihr Leben ließen. Deshalb ist die Pflege der Gräber dieser unbekannten Helden, die Teil der Jugendbegegnung in Kreisau ist und die durch den Vertrag mit der Kreisauer Stiftung einhergeht, für unsere Gruppe mehr als nur eine Pflicht. Es ist eine Selbverständlichkeit!

Am Abend hatten wir die Fortsetzung des internationalen Länderabends. Präsentationen, kulinarische Spezialitäten und Einführung in die Kultur durch tänzerische Darbietung, Schauspiel oder Gesang, das macht den traditionellen Länderabend in Kreisau aus – eine ideale Möglichkeit, mit Spaß andere Kulturen ein Stück weit kennen zu lernen. Das war unvergesslich.

Dann kam der lezte Tag des Projektes. Es fiel uns schwer, voneinander Abschied zu nehmen, weil sich alle in dieser Woche sehr aneinander gewöhnt hatten. Als Erste fuhren die Leute aus Tschechien, Polen, Spanien und Deutschland ab. Rumänen und wir blieben noch. Aber schon nach einer halben Stunde waren wir in unserem gemütlichen Kleinbus. Die Fahrt zurück nach Hause begann. Sie war ziemlich anstrengend für uns. Obwohl wir die Hälfte der Reise schliefen, waren wir doch sehr müde am Ende, weil die Fahrt ungefähr 10 Stunden dauerte. Wir hatten auch Pech an der Grenze, da war eine große Reihe von Autos, deswegen entschieden wir uns, an einen anderen Grenzübergang zu fahren. Leider war da die Situation nicht viel besser. Aber doch. Nach 4 verbrachten Stunden an der Grenze, kamen wir endlich in unserer Heimatstadt Brest an. Die Eltern waren froh, uns wieder zu sehen. Ich werde mich noch lange an diese ereignisreiche Reise erinnern.

Anton Michailowski, Kl. 11 b
 

Zum Länderabend Balarus stellt sich vor Hans Krauss erklärt die Aufgaben
 
Wrocław (Breslau )
Am 5. September stand auf unserem Tagesplan eine Fahrt. Morgens früh nach dem Frühstück sollten wir nach Breslau fahren. Zuerst besuchten wir das Museum „Panorama von Racławice”, das zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört. Das Panorambild ist 15 m x 114 m= 1710 m2 groß und 38 m im Umfang. Es zeigt den Sieg der polnischen Armee über die Russische 1794 in der „Schlacht bei Racławice” unter Führung des polnischen Generals Tadeusz Kościuszko. Das Panorambild sieht sehr plausibel aus. Das war sehr interessant, weil niemand von uns solche Museen je gesehen hat.In Wroclaw

Weiter hatten wir eine Stadtführung. Wir sahen verschiedene schöne und alte Gebäude und noch eine Brücke, an der Verliebte kleine Schlösser mit ihren Namen hängen und 2 Schlüssel werfen sie ins Wasser. Das sieht sehr nett aus.
Über diese Brücke kamen wir zur Dominsel. Diese Insel bekam ihren Namen wegen der Kirchen, die dort sind. Alle Kirchen waren ungewöhnlich schön!!!

Als Nächstes besuchten wir die Universität Breslau. Das ist ein altes Gebäude mit schönen Wandgemälden. Das ist die älteste Uni in Polen, in der etwa 37 000 Studenten studieren.

Nach der Stadtführung hatten wir ein paar Stunden frei. Wir bummelten durch die Stadt und sahen sehr viel Zwerge. Und über jeden gibt es eine schöne Geschichte. Ich meine, dass man diese Stadt die Stadt der Zwerge nennen darf, die zu den netten Sehenswürdigkeiten der Stadt Breslau gehören.

Anna Senjuta, Kl. 11 w
 

Am 6. und 8. September war es warm und wir gingen nach dem Frühstück ins Schloss zum Workshop. Am 6. September wurden wir in die Gruppen geteilt, um eine bestimmte Aufgabe zusammen zu erfüllen. Am Anfang mussten wir diese Aufgabe machen, danach die Präsentation zeigen. Es war sehr interessant, weil jede Gruppe eine andere Aufgabe hatte. Meine Gruppe hatte die Aufgabe von Polen zwischen 1945 - 1989 zu erzählen.

Am 8. September war es auch sehr spannend, weil wir jeden Tag die Gruppe wechselten. Wir mussten im Internet verschiedene Städte Polens suchen und dann beschreiben, z. B. geografische Lage oder welche Kultur hat diese Stadt? Dann präsentierten wir alles. Unsere Gruppe beschrieb die Stadt Kattowitz. Ich erzählte über die Anzahl der Einwohner, wo diese Stadt liegt. Mir hat es sehr gefallen, ich habe viele nützliche und interessante Information erfahren.

Der erste Tag machte auf mich einen sehr großen Eindruck. Es war der Abend der Bekanntschaft. Wir spielten ein spannendes Spiel, deshalb lernte ich gleich am ersten Tag fünf Menschen kennen. Wir wurden in Gruppen geteilt, dann mussten wir eine bestimmtes Symbol im Territorium suchen. Ich war ein bisschen müde, aber es machte einen sehr großen Eindruck.


Jelena Rowdo, Kl. 11 w
 

Auschwitz
Am 7. September haben wir Ausschwitz besucht. Das ist ein Ort, wo sich viele Menschen in den Kriegsjahren in Haft befanden. Und meistens waren sie Juden. Und wir haben die Räume gesehen, in denen sie gelebt haben. Es war sehr schrecklich. Wir haben noch sehr viele Berge von Sachen der Menschen gesehen. Und was mich sehr beeindruckt hat, war ein großer Haufe Haare. Das waren Zöpfe, aus denen man Teppiche gemacht hat. Für mich war es am schwierigsten die Fotos der Kinder anzusehen, mit denen man verschiedene Experimente gemacht hat. Unsere Führerin hat uns noch die Gefängnisse gezeigt. Dann sind wir zum zweiten Ort Birkenau gefahren. Dort befinden sich viele Baracken für Männer, Frauen und Familien. Unsere Gruppe hat manche Baracke besucht. Die ganze Exkursion war sehr interessant und gleichzeitig sehr schrecklich. Aber das muss jeder wissen, was man in den Kriegsjahren mit den Leuten gemacht hat.

In AuschwitzIn AuschwitzIn Auschwitz

In Auschwitz

In SchweidnitzDiese Fahrt nach Kreisau hat mir sehr gefallen. Das ganze Programm war sehr interessant, spannend und kognitiv. Wir haben interessante Spiele gemacht, viele neue Informationen erfahren. Wir sind in manche Städte und zwar nach Wroclaw, Ausschwitz und Schweidnitz gefahren. Ich habe viele Jugendliche aus verschiedenen Ländern kennen gelernt. Das, was mir sehr gefallen hat, war der Länderabend. Die Jugendlichen aus allen Ländern haben über ihr Land, die Stadt, wo sie leben, ihre Kulturen und Besonderheiten erzählt. Wir haben sogar polnische, tschechische, rumänische, deutsche und spanische Tänze gelernt. Wir haben noch das Essen aus diesen fünf Ländern probiert. Im Ganzen war das sehr lustig, cool und interessant. Diese Fahrt hat sehr positiv auf unser sprachliches Praktikum gewirkt und das war das Hauptziel.

Darja Rowdo, Kl. 11 w
 

Die Kirche in Schweidnitz von außen und von innen
Die Kirche in Schweidnitz von außen und von innen
 

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