Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache russisch

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Lesefuchs - 2011

Die Lesefuchs-Bücher 2011

Die Lesefuchs-Bücher 2011

 
Unsere Reise begann am frühen Morgen, als wir uns auf dem Bahnhof getroffen haben und losgefahren sind. Drei Lehrer begleiteten uns – die vier Teilnehmer (Kristina Lukaschewitsch, Veronika Tochijan, Darja Rowdo und Anton Michailowski).

Wahrscheinlich war es die schwierigste Zeit, weil wir unsere Präsentationen ständig wiederholten, einander erzählten und ebenso den Begleitern. Obwohl sich alle ausgezeichnet vorbereitet hatten, waren wir doch nervös. Nach vier Stunden kamen wir endlich in Minsk an. Bis zum Anfang des „Lesefuchses“ blieb noch Zeit, deshalb gingen wir im Einkaufszentrum „Stoliza“ bummeln und speisten in einem Café
 

Der erste Eindruck von Minsk nach der AnkunftDer erste Eindruck von Minsk nach der Ankunft

Der erste Eindruck von Minsk nach der Ankunft

 
Nach dem Mittag kamen wir in die Schule 73, wo der „Lesefuchs“ beginnen sollte. Dort lernten wir unsere Konkurrenten kennen, es waren zwei Mädchen aus Pinsk und drei aus Minsk. Alle Teilnehmer waren sehr aufgeregt, weil unsere Aufgabe in Folgendem bestand: Wir mussten ein Buch präsentieren, das wir selbst aus den angebotenen fünf Büchern gewählt haben. Hauptsächlich waren es die Werke moderner Schriftsteller, die die heutige deutsche Jugend und ihre Probleme beschreiben, die oft mit Kriminalität und Gewalt zu tun haben. Während der Präsentation mussten wir nicht nur den Inhalt wiedergeben, sondern auch beweisen, was unserer Meinung nach im Buch entspannend war und was dem Autor nicht so gut gelang. Dabei wurde begrüßt, wenn wir die Argumente mit Beispielen aus dem Buch bestätigten. Der Wettbewerb war im Kabinett, wo jeder Schüler laut seiner gezogenen Nummer ans Rednerpult treten und sein Buch vorstellen musste. Außer den Teilnehmern und den Begleitern waren dort noch die Mitglieder der Jury (Vertreter aus Deutschland), die uns objektiv bewerteten. Zu den Kriterien für die Einschätzung gehören beispielsweise die Aussprache, gute Argumentation, klare Beschreibung usw.

Einige Teilnehmer präsentierten die gleichen Bücher, deshalb hatten die Zuschauer die Möglichkeit, das Buch von verschiedenen Standpunkten kennenzulernen.

Was mich angeht, habe nur ich das Buch „Blitzlichtgewitter“ präsentiert, deshalb hatte ich es meiner Meinung nach ein bisschen leichter.

Die Reihenfolge der Vorträge wurde durch das Los entschieden. Wir hatten Glück und zogen Nummern ziemlich am Anfang. Deshalb realisierten wir unsere Arbeit und konnten dann den anderen Teilnehmern genüsslich zuhören. Am Ende des Wettbewerbes hat man uns gebeten, uns 15 Minuten zu erholen, damit die Jury sich beraten kann. Die Ergebnisse haben uns natürlich verwundert, weil es doch kompliziert war, denjenigen zu wählen, der nach Moskau fährt, denn alle waren gut vorbereitet. Den zweiten und dritten Platz haben je ein Mädchen aus Pinsk und Minsk belegt. Den ersten Platz hat Veronika Tochijan belegt. Abgesehen davon haben wir alle kleine Geschenke und Urkunden bekommen, die für immer an diesen Wettbewerb erinnern werden.

Kristina Lukaschewitsch, Kl. 11 a
 

Darja Rowdo „Herz Klopf!“

Veronika Tochijan „Herz Klopf!“ Anton Michailowski „Zebraland“ Kristina Lukaschewitsch „Blitzlichtgewitter“

Darja Rowdo
„Herz Klopf!“

Veronika Tochijan
„Herz Klopf!“

Anton Michailowski
„Zebraland“

Kristina Lukaschewitsch
„Blitzlichtgewitter“

 
Die antretenden Kandidaten unserer Schule in Brest standen bereits fest, auf Hochtouren liefen die Vorbereitungen der Buchpräsentationen und schon am frühem Morgen lag bei der Abreise ein wenig Anspannung in der Luft: Der Republikwettbewerb „Lesefuchs“ 2011 in Minsk stand bevor.

In der 73. Schule der Hauptstadt versammelten sich die neun Teilnehmer, um an diesem Nachmittag die Zuschauer anhand einer selbsterarbeiteten Präsentation von ihrem Jugendbuch zu überzeugen. Auch wenn lediglich fünf Bücher zu Auswahl standen und es somit vorprogrammiert war, dass manch ein Buchtitel mehrfach vorgestellt wurde, glich keine Präsentation der anderen. So breit war das Spektrum an Ideen, Herangehensweisen und Durchführungen der vorbereiteten Reden, dass der Jury die Entscheidung nicht leicht gemacht wurde.

Sehr stolz auf den Sieg der Schülerin Veranika Takhiyan aus unserer Schule, die sich nun Ende November bei dem „Lesefuchs“- Finale in Moskau mit Konkurrenten aus Belarus, Russland und dem Baltikum messen wird, kehrten wir nach einem langen und sehr aufregenden Tag zufrieden nach Brest zurück.

   
Alle Teilnehmer des Lesefuchses
Alle Teilnehmer des Lesefuchses Alles ist vollbracht
   
Blick in den Zuschauerraum In Erwartung auf die Präsentationen
Blick in den Zuschauerraum In Erwartung auf die Präsentationen
   
Freude über den gelungenen Auftritt der Brester Im Taxi zum Bahnhof
Freude über den gelungenen Auftritt der Brester Im Taxi zum Bahnhof
 

Adriana Brzoskowski, Kulturweit-Freiwillige

 

 

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