Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

belarussisch-deutsche  Begegnungen erwecken  Hoffnungen und Freude

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Besuch aus Ravensburg

Am Abend des 18. Mai 2011 trafen unsere lang erwarteten Gäste aus Ravensburg ohne Verspätung ein. Geplant war ein umfangreiches und vielfältiges Programm. Am ersten Tag stellten wir den 36 Mädchen und ihren drei Begleitern die Schule und unsere Stadt Brest vor. Nach dem Mittagessen in den Gastfamilien konnten sie den Deutschunterricht in den 7. und 8. Klassen besuchen. Das am Vormittag angeeignete Wissen über Brest konnte im Stationsbetrieb nach dem Besuch des DU getestet werden. Dafür gab es auch einen kleinen Preis für die Gewinnergruppe. Den Abschluss des ersten Tages krönte ein sportlicher Wettkampf mit Staffelspielen, Tauziehen u. a. in der Turnhalle.

Am Freitag war der Besuch im Rathaus angesagt. Und der Vorsitzende des Stadtexekutivkomitees, Alexander Sergejewitsch Palyschenkow, hat die Delegation diesmal persönlich empfangen. Die Ravensburger Mädchen interessierten sich dafür, ob Herr Palyschenkow schon in Ravensburg war, ob schon deutsche Mannschaften in Brest Fußball gespielt haben usw.

Nach dem Besuch des Rathauses ging es zur Festung. Die Führungen in deutscher Sprache führten Galina Kowaljowa und Jelena Malizkaja durch. Für die Mädchen war das beeindruckend. Der verbleibende Rest des Tages stand dann zur freien Verfügung. Schließlich sollen die deutschen und belarussischen Mädchen auch mal allein sein, um sich richtig kennen zu lernen.

Der Samstag stand unter der Thematik „Belowescher Puschtscha“. Dorthin fuhren die Ravensburger, begleitet von Ludmila Kislak und Natalja Smal. Besonders beeindruckt hat das neu gestaltete Museum.

Traditionsgemäß besuchten die Ravensburger am Sonntag Vormittag die katholische Kirche am Leninplatz und hatten ein Treffen mit dem Kirchenvorsteher. Danach verbrachten sie den Rest des Tages in den Gastfamilien. Für die drei Begleitpersonen, Herrn und Frau Schneider und Frau Hagenmeier war eine Ausfahrt nach Neswisch und Mir vorbereitet. Sie sollten Belarus auch einmal außerhalb der Brester Grenzen kennen lernen. Sehr beeindruckt waren alle drei von beiden Sehenswürdigkeiten.

Der Montag brachte schon wieder das Ende des Besuchs in Sicht. Vormittags eine Dampferfahrt auf dem Muchowez. Dazu waren auch die ehemaligen Deutschlehrerinnen, Marina Alexandrowna Michowitsch und Jelena Iwanowna Petrowa eingeladen. Sind sie doch diejenigen, deren Initiative das Zustandekommen der Partnerschaft auf belarussischer Seite zu verdanken ist. Nachmittags gab es dann eine Führung mit Verkostung im Milchkombinat „Sawuschkin Produkt“, das dem modernsten Standard der Milchverarbeitung entspricht.
Sofort, ohne Luft zu holen ging es dann in die Schule, wo man ein Abschlusskonzert und ein gemeinsames Pizzaessen vorbereitet hatte.

Am nächsten Morgen früh um Viertel vor sieben traf man sich noch einmal auf dem Bahnhof zum Abschied nehmen. Dabei gab es wie immer Tränen, denn man wollte sich nicht trennen.

Karin Kraus

Mareike Neumann heißt meine neue Freundin aus Deutschland. Die ganze Woche wohnte sie bei mir. Wir aßen zusammen, gingen spazieren. Ihr Lieblingsgericht sind Spaghetti. Ich mag auch Spaghetti.
In meiner Nähe wohnt meine Freundin Sandra. Sie hatte auch ein deutsches Mädchen zu Besuch in ihrer Familie. Michelle, Mareike, Sandra und ich bummelten gemeinsam. Zusammen sahen wir in der Sowjetskaja Straße einen Laternenmann. Am Freitag besuchten wir die 5-D-Attraktion im Kino Belarus. Die deutschen Mädchen waren sehr froh.
Am Sonntag waren wir zu viert im Supermarkt „Korona“. Mareike kaufte da etwas für sich.
Am Montag machten wir eine Schifffahrt. Das war toll.
Am Dienstag war es dann sehr langweilig, weil Mareike nach Hause fuhr. Ich sehne mich nach meiner neuen deutschen Freundin.

Viktoria Fedjukowa, Kl. 7 w

Ich bin Kontaktfreudig und habe viele Freunde. Seit einem Jahr stehe ich im Briefwechsel mit einem Mädchen aus Ravensburg. Aus ihren Briefen erfuhr ich ein wenig über sie, über ihre Familie und über ihre Heimatstadt. Sie heißt Jasmin. Ich war sehr froh, sie persönlich kennen zu lernen. Am 18. Mai dieses Jahres kamen 36 Schülerinnen aus Ravensburg nach Brest. Darunter war auch Jasmin. Sie ist nicht besonders groß, hat helles Haar, blaue Augen, eine schöne Nase, volle Lippen und einen freundlichen Blick. Ihr Gesicht ist schön und attraktiv. Sie trägt gern sportliche Kleidung. Jasmin ist eine interessante Person. Sie liest gern spannende Bücher, spielt Klavier und hilft ihrer Mutter im Haushalt. Sie ist bescheiden. Das ist sehr wichtig. Sechs Tage wohnte Jasmin bei uns. Das war eine sehr schöne Zeit. Das Programm des Aufenthaltes in Brest war mit sehr interessanten Exkursionen beladen Das waren eine Stadtexkursion, der Besuche der Belowescher Puschtscha, des Milchkombinates u. a. Am Abend gingen wir auf den Schulhof und spielten Federball, sprachen über das Lernen. Manchmal spielten wir „Dame“. Jasmin brachte mir „Mühle“ bei. Interessant war auch der Besuch im Stadtpark, der jasmin sehr gefiel. Auch der Bowlingclub brachte uns interessante Eindrücke. Die Zeit verging sehr schnell. Am Dienstag kehrten die deutschen Mädchen nach Hause zurück. Jasmin war sehr zufrieden. Alles gefiel ihr bei uns. Ich bin froh darüber.

Darja Jazuk, Kl. 7 w

 

Stationsbetrieb in der Mediathek zu Brest und den Partnerschaftsbeziehungen

Stationsbetrieb in der Mediathek zu Brest und den Partnerschaftsbeziehungen

Stationsbetrieb in der Mediathek zu Brest und den Partnerschaftsbeziehungen

 

Pizzaessen im Speiseraum der SchulePizzaessen im Speiseraum der Schule

Pizzaessen im Speiseraum der Schule

   

Hilde Scheider, Sandra Hagenmeier, Marina Michowitsch, Jelena Petrowa

Walter Schneider und Swetlana Alexejewna Jeserskaja, Irina Michailowskaja fungiert als Dolmetscher

Hilde Scheider, Sandra Hagenmeier
Marina Michowitsch, Jelena Petrowa

Walter Schneider und Swetlana Alexejewna Jeserskaja
Irina Michailowskaja fungiert als Dolmetscher

 

Schon Wochen davor begannen die Vorbereitungen für den Besuch. Die Schülerinnen waren sehr aufgeregt, denn sie lernten bald ihre Austauschschülerinnen kennen, welche sie bis dahin nur aus Briefen kannten. Zusammen mit den Schülerinnen, die im Museum arbeiten, überlegten wir uns eine Schulführung und eine Museumspräsentation. Dafür mussten Texte geschrieben, Bilder fotografiert, eine Präsentation erstellt und die Führung durch die Schule geprobt werden. Jede Woche arbeiteten wir an der Aussprache und dem richtigen Auftreten. Als die Gäste aus Ravensburg schließlich da waren, hat alles sehr gut geklappt und die Gäste waren sehr beeindruckt von der Größe der Schule. In der Mediathek zeigten die Schülerinnen die Bilder aus dem Museum und erzählten über die Geschichte der Schule.
Neben dieser Arbeit wurde noch ein Konzert vorbereitet, welches am letzten Tag des Aufenthaltes der Ravensburger stattgefunden hat. Es fanden sich viele Schülerinnen und Schüler, die gerne an dem Konzert teilnehmen wollten. Die Vorbereitung hat gut geklappt und am Ende hatten wir ein schönes, abwechslungsreiches Programm. Man konnte deutschen und belarussischen Gesang hören, es gab Tänze, Gedichte wurden vorgetragen und ein Theaterstück aufgeführt. Außerdem zeigten auch zwei Musiker ihr Können. Am Schluss des Konzertes sangen die deutschen Schülerinnen noch zwei Lieder. Das gemeinsame Konzert war ein schöner Ausklang dieser ereignisreichen Woche.

Verena Kreidler
 

Bei der Führung durch die Schule

Bei der Führung durch die Schule

Bei der Führung durch die Schule

 

Die 11 a spricht über die LiebeDie 11 a spricht über die Liebe

Die 11 a spricht über die Liebe

   

Aschenputtel und der verlorene Turnschuh

Darja und Jelena Rowdo

Aschenputtel und der verlorene Turnschuh

Darja und Jelena Rowdo
   

Alexej Gretschko

Katja Spak und Aljona Radjuk mit ihren Freundinnen aus Ravensburg

Alexej Gretschko

Katja Spak und Aljona Radjuk mit
ihren Freundinnen aus Ravensburg

   

Zum Abschlusskonzert sind auch die Eltern gekommen

die Ravensburger Mädchen sangen zwei Lieder im Chor

 

Katja Spak und Aljona Radjuk mit ihren Freundinnen aus RavensburgKatja Spak und Aljona Radjuk mit ihren Freundinnen aus Ravensburg

Katja Spak und Aljona Radjuk mit ihren Freundinnen aus Ravensburg

 

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