Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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Teilnahme am Projekt in Kreisau

Vom 2. bis zum 9. September hat unsere Gruppe, die aus Natalja Radzewitsch, Jekaterina maximjuk, Andre Welitschkewitsch, Wladislaw Sapronow und Iwan Stantschuk unter der Leitung unserer Lehrerin, Natallia Uladimirauna Petrachuk bestand, ein spannendes Erlebnis gehabt, und zwar eine Fahrt in das Dorf Kreisau (Krzyzowa), das sich in der Nähe der Stadt Wroclaw befindet. Das Ziel unserer Fahrt war die Teilnahme an einer internationalen Konferenz.

Iwan Stantschuk, Kl. 11 w

Mittwoch, 1. September/Donnerstag, 2. September

In der Nacht, am 1. September, ist unsere Gruppe aus Brest losgefahren und hat sich nach Kreisau begeben. Am 2. September waren wir am Abend schon da. Ungeachtet des zahlreichen Umsteigens, der Müdigkeit und des schlechten Wetters, hat ein herzlicher Empfang das alles übertroffen. Nach der Unterbringung haben wir zu Abend gegessen und sind zum Schloss gegangen um uns mit den Leuten aus den verschiedenen Ländern bekannt zu machen. Im Schloss wurden alle Lehrer vorgestellt und dann unterhaltsame Spiele durchgeführt, dank derer wir die Namen unserer Freunde erfuhren und behalten konnten, wer aus welcher Stadt kam. Zuerst haben wir eine ganze Schachtel Abzeichen bekommen, auf denen die Namen und die Länder der Teilnehmer geschrieben waren. Jeder nahm diese Abzeichen und suchte die Person, deren Name dort geschrieben war. Dann wurde das unterhaltsame Spiel «Bingo» durchgeführt, dank dem wir einander besser kennen lernen konnten. Nach einer Reihe dieser spannenden Spiele sind wir alle zur Unterkunft gegangen und haben dort unsere Bekanntschaft fortgesetzt.

Natalja Radzewitsch, Kl. 11 b

Freitag 3. September

Am Freitag lernten wir uns kennen. Zuerst versammelten sich alle im Schloss, wo Monika (die Betreuerin unserer Gruppe) mit uns ein kleines Spiel machte. Der Sinn des Spieles war sehr lustig. Eine Person kam zu einer anderen und fragte auf Polnisch, dann auf Spanisch, dann auf Tschechisch und natürlich auf Deutsch „Wie geht’s“ und alle antworteten, ob gut oder schlecht oder soso lala. Wenn die Antwort „Schlecht“ war, wechselten alle ihre Plätze. Später teilten sich alle in Gruppen, um an der Kreisau-Rallye mitzumachen. In meiner Gruppe waren zwei Mädchen aus Deutschland, ein Junge aus Polen und ein Junge aus Spanien. Wir gingen durch die Wälder und Felder und suchten Antworten auf die Fragen, die wir bekamen. Es war toll. An einer Kreuzung gab es drei Wege und wir konnten nicht entscheiden, wohin wir gehen sollten. Unsere Gruppe wählte trotzdem den richtigen Weg. Aber es war noch nicht alles für diesen Tag. Am Abend gingen wir ins Berghaus. Dort lasen wir im Kerzenlicht die Briefe, die James von Moltke seiner Frau geschrieben hat. Diese Briefe waren voll von Liebe. Aber nicht alles war so schön. Er beschrieb noch schreckliche Dinge, die mit den Juden passierten. Es war wirklich fürchterlich. Die Atmosphäre im Berghaus war sehr anheimelnd. Den ganzen Weg nach Hause, ja nach Hause, ich weiß nicht wie die anderen das sehen, aber ich konnte Kreisau so nennen, besprachen alle diese Briefe. Und unser zweiter Tag dort ging zu Ende.


Jekaterina Maximjuk, Kl. 11 a

Samstag, 4. September Wroclaw

Am 4. September hatten wir eine Exkursion durch die Stadt Wroclaw. Das ist eine Stadt, die sich nicht weit von Kreisau befindet. Aber das ist eine große Stadt, wo es viele Sehenswürdigkeiten gibt.
Das erste, was wir bemerkt haben, waren viele Brücken. Bei dem Stadtrundgang haben wir erfahren, dass es etwa 180 Brücken in Wroclaw gibt. Die Stadt war sehr schön, besonders für uns Belarussen. Viele schöne katholische Kirchen, Denkmäler, Brücken, Museen, Straßen usw.
Wir besuchten ein Geschichtsmuseum. In diesem Museum, das übrigens „Panorama“ heißt, haben wir die Geschichte über den Aufstand von Kostjuschko erfahren. Wir besuchten auch den Dom auf der Dominsel und die Technische Universität. Das war eine sehr berühmte Uni.
Nach dieser Exkursion hatten wir etwa 2 Stunde Freizeit. In dieser Zeit sind wir spazieren gegangen und haben etwas eingekauft.
Dieser Tag hatten uns am besten gefallen. Wroclaw ist eine sehr schöne Stadt. Die Exkursion war auch sehr gut. Alles war klar und deutlich.


Wladislaw Sapronow, Kl. 11 w


Sonntag, 5. September
Am Samstag Abend haben wir bemerkt, dass man in Kreisau verschiedene Vorbereitungen traf. Alle sagten, dass morgen (Sonntag) alle Dozhinki (Erntedankfest) feiern werden. Wir haben gedacht, dass wir keine Aufgaben in den Arbeitsgruppen machen werden. Aber nein, um 10 Uhr mussten wir zum Schloss. Alle Gruppen haben eine Präsentation über die Geschichte Polens gehört und Aufgaben bekommen. Meine Gruppe hatte die Aufgabe, eine Szene über das Leben während des Kriegsrechtes in Polen 1981-1983 zu spielen. Dann haben wir die Szenen der anderen Gruppen gesehen. Das war schön und lustig. Mir gefiel es.
Ab 2 Uhr nachmittags bis zur Nacht haben alle Dozhinki gefeiert. Nach Kreisau sind meiner Einschätzung nach etwa 5000 Menschen gekommen. Musik, Handel, Spaß … Alles war super.


Iwan Stantschuk, Kl. 11 w

Montag, 6. September

Am Morgen haben wir wie immer gefrühstückt und sind fast gleich danach abgefahren. Der Weg bis zum Konzentrations Lager „Großrosen“ war nicht so lang wie nach Wroclaw. Er dauerte insgesamt 30 Minuten. Aber ungeachtet des kurzen Weges hat der ganze Bus gut geschlafen.
Als wir zum Lager gekommen waren, war das Wetter nicht gut: Es war ein bisschen kalt, der Himmel war mit Wolken bedeckt. Aber nach einer Stunde war es warm und sonnig.
Zuerst hat man uns den Film über „Großrosen“ mit den Zeugengesprächen zeigt. Er war interessant, aber meiner Meinung nach, ein bisschen lang. Danach besuchten wir ein zweihalliges Museum, wo im Großen und Ganzen dieser Film in Bildern gezeigt wurde. Und nach einer halben Stunde waren wir zu den Baracken und einem See gegangen, wo die Leute wohnten und arbeiteten. Die Exkursion war leider auf Englisch, deshalb habe ich nichts verstanden. Aber einen großen Eindruck hat der See in Bergen auf mich gemacht, wo die Menschen arbeiteten. Nach „Großrosen“ sind wir in eine Synagoge gefahren, wo auch eine Führung war. Aber sie hat auf mich überhaupt keinen Eindruck gemacht. Sie ist alt und man hat kein Geld, um dort etwas zu machen.


Andre Welitschkewitsch, Kl. 11 w


Dienstag, 7. September

Am 7. September hatten wir wie gewöhnlich um 7.30 Uhr Frühstück. Nach dem Frühstück sind wir zum Schloss gegangen, wo wir in den Arbeitsgruppen arbeiteten. Wir haben die Aufgabe ein Theaterstück zu präsentieren. Am Nachmittag sind wir nach Schweidnitz (Swidnica) gefahren, wo wir die Friedenskirche besucht haben. Die Exkursion war prächtig, es war sehr interessant. Und schon am Abend hat bei uns der erste Länderabend stattgefunden, auf dem unsere Freunde aus Polen und Tschechien auftraten. Sie haben eine Präsentation gemacht und haben über das Land, über die Schule, über die Traditionen erzählt. Und später haben sie die traditionellen Gerichte vorgestellt.


Natalja Radzewitsch, Kl. 11 b

Mittwoch, 8. September

Mittwoch war unser letzter Tag in Kreisau. Schon vom Morgen an waren alle aufgeregt, weil wir einen Länderabend hatten. Aber zuerst arbeiteten wir in Gruppen. Dann stand im Programm die Arbeit am Kappellenberg. Dorthin gingen alle nach dem Mittagessen. Dort räumten wir das Territorium auf. Am Abend zeigten wir unsere Präsentation. Außerdem präsentierten auch Deutsche und Spanier ihre Länder. Las Palmas ist eine Insel auf den Kanaren. Den Film, der uns gezeigt wurde, fand ich begeisternd. Ich weiß nicht, wie die anderen denken, aber ich möchte meinen Urlaub dort machen. Wir probierten Nationalspeisen von diesen Ländern. Sie schmeckten gut. Die Schule in Kronberg verzückte uns mit ihrem großen Campus, der aus sechs Gebäuden besteht. Dann spät in der Nacht gingen alle wie gewöhnlich in den Keller, wo wir immer Discos hatten. Aber an den vorhergehenden Abenden war es dort lustiger. Und an diesem Abend verstanden alle schon, dass morgen alle nach Hause fahren sollten.


Jekaterina Maximjuk.Kl. 11 a


Diese Fahrt hat mir sehr gefallen. Ich habe viel Neues erfahren, viele Menschen kennengelernt, zu denen ich jetzt per Internet Kontakt habe. Wir müssen vielen Dank an Natalja Wladimirowna und Frau Kraus sagen, weil ohne sie das alles nicht passiert wäre.

Zum Schluss will ich sagen, das nicht nur mir, sondern auch allen, allen hat diese Fahrt sehr gefallen.

DANKE SCHÖN DEN ORGANISATOREN!


Iwan Stantschuk, Kl. 11 w
 

Am Eingang von „Großrosen“Gutshof in Kreisau, wo wir wohnten

Am Eingang von „Großrosen“

Gutshof in Kreisau, wo wir wohnten

Dom in WroclawDie Neiße in Wroclaw

Dom in Wroclaw

Die Neiße in Wroclaw

 

Die Friedenskirche in SwinicaKatja, Natascha und Wlad vor der friedenskirche

Die Friedenskirche in Swinica

Katja, Natascha und Wlad vor der friedenskirche

 

Dozhinki in KreisauIn „Großrosen“

Dozhinki in Kreisau

In „Großrosen“

 

Beim internationalen BasketballspielWlad und Wanja vor der Friedenskirche

Beim internationalen Basketballspiel

Wlad und Wanja vor der Friedenskirche

 

DozhinkiIm Zimmer zu Besuch bei Wanja

Dozhinki

Im Zimmer zu Besuch bei Wanja

 

Das Kirchenschiff der FriedenskircheAndre in Kreisau

Das Kirchenschiff der Friedenskirche

Andre in Kreisau

Ehemalige Arbeitsstätten im Konzentrationslager „Großrosen“

Ehemalige Arbeitsstätten
im Konzentrationslager „Großrosen“
 

 

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