Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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Woche der deutschen Sprache und Kultur in Brest 10.-20. Oktober 2009 Ein Rueckblick

 

musikinteressierte Dozenten, Lehrer, Studenten und Schüler beim Vortrag von Rajko Lassonczyk

 
10. Oktober Eröffnungsveranstaltung mit Ausstellungseröffnung
1. Stefan Koppelkamm „Ortszeit"
2. Collagen „20 Jahre Partnerschaft Brest- Ravensburg"
 
  Kabarett „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie" Wiebke Eymess,
Friedolin Müller
11. Oktober Sonntagsfilm „Pingpong"  
12. Oktober Sprachspiele im Gymnasium Nr. 2, Pinsk Heike Säbel
  Lesung zu Frauen in Deutschland Heike Säbel
13. Oktober  Workshop für Lehrer und Studenten Szenisches Arbeiten im Deutschunterricht Wiebke Eymess
  Sprachspiele im Telekommunikationscollege Heike Säbel
  Workshop für Schüler und Studenten, Teil 1 Theater spielen Wiebke Eymess
  Singen macht Freude, Singen macht Laune Volker Jansen
  Von Herrschern, Händlern und High Tech - Volker Jansen
  unsere Partner im Mittleren Schussental  
14. Oktober Workshop für Studenten Sprachanimation im Deutschunterricht Wiebke Eymess
  Singen macht Freude, Singen macht Laune Volker Jansen
  Workshop für Schüler und Studenten, Teil 2 Wiebke Eymess
  Theater spielen  
15. Oktober Singen macht Freude, Singen macht Laune
für Gymnasium Nr. 2 Pinsk
Film „Pingpong" für Gymnasium Nr.2, Pinsk
Volker Jansen
  Seminar für Sprachinteressierte
„Gemeinsamkeiten im Wortschatz der deutschen
und belarussischen Sprache"
Anita Kowaltschuk
Swetlana Kostjukewitsch
Nina Dawydowskaja
  dazu geschichtlicher Abriss Wladimir Orlow
  Autorenlesung „Sobnins Sohn" Wiebke Eymess
  Vortrag „Die Juden in Deutschland -Geschichte und Gegenwart" Prof. Michail Strelez
16. Oktober Informationsveranstaltung Rajko Lassonczyk
Tag des Bewerbungstraining Rajko Lassonczyk
DAAD Informationsveranstaltung
Bewerbungstraining
Karsten Münchhoff/Jutta Behnen
  Vortrag „Deutsche Musik der 20er Jahre bis heute" Rajko Lassonczyk
  „Kunst entdecken" - Streifzug durch die moderne Kunst Jutta Behnen
17. Oktober Arbeit mit Podcast in DaF-Unterricht Rolf Hoffmann
19. Oktober
Tag des IfD
Soziale Marktwirtschaft (Seminar) Tobias Knubben
Elisabeth Borsdorf
20. Oktober Seminar „Handlungsorientierter Unterricht" Anna Petroschewitsch
Tag des Filme im DaF-Unterricht Anna Petroschewitsch
Goethe- Blended-Learning Jelena Bondarenko
Institutes Einführungsseminar (ohne Praxis) Thematisches Seminar zur deutschen Geschichte „20 Jahre Mauerfall" Galina Koren

Eröffnungsveranstaltung mit Ausstellungseröffnung

Bitte auf Deutsch!Der zehnte Tag im Oktober und gleichzeitig der erste Tag der „Dritten Woche der deutschen Sprache und Kultur in der Stadt Brest" begann mit einem Konzertprogramm in den Räumen der „deutschen" Schule. Und auch wenn die belarussische oder die deutsche Sprache nicht jeder der Anwesenden verstand, so ist die Sprache der Musik international gewesen. Der Anstoß für den Beginn der Woche waren die Eröffnung der Ausstellung von Stefan Koppelkamm „Ortszeit" in der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki" und die Präsentation der Collagen zum Thema der Woche „20 Jahre Partnerschaft Brest - Ravensburg".
 

Eröffnungsveranstaltung: Galina Burina, Karin Kraus, Karsten Münchhoff, Maike LindnerEröffnungsveranstaltung: Ständiger Vertreter des Botschafters der Bundesrepublik Deutschland in Belarus, Herr Peter DettmarEröffnungsveranstaltung: die Moderatoren Jekaterina Chromych und Alexandra SchejkoEröffnungsveranstaltung: Irina Judowitsch und Xenia Dazkewitsch beim „Schachspiel“Eröffnungsveranstaltung: Sergej Gopscha

Kabarett „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie"

Ein Liebespaar, Wiebke und Fridolin, wollte gerne in einer Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung in Berlin, im äußersten Fall in Hamburg leben, aber letztendlich fanden sie den Krähwinkel in einer von Gott verlassenen Stadt. Das Publikum hörte den Tandem-Erwägungen über die Kommunisten, die Großmütter und die Frauen zu. Dialoge wechselten mit Liedern zu Gitarrenbegleitung und Ukulele, ausgeführt von einer melodischen, mädchenhaften Stimme und einem angenehmen männlichen Bariton.
 

Das Kabarettduo ''Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie'' (Wiebke Eymess und Friedolin Müller)Das Kabarettduo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ (Wiebke Eymess und Friedolin Müller)Das Kabarettduo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ (Wiebke Eymess und Friedolin Müller)Das Kabarettduo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ (Wiebke Eymess und Friedolin Müller)Das Kabarettduo „Das Geld liegt auf der Fensterbank, Marie“ (Wiebke Eymess und Friedolin Müller)

Stefan Koppelkamm „Ortszeit"

Am ersten Tag der Woche wurde in der Gebietsbibliothek die Ausstellung „Ortszeit" des Fotografen Stefan Koppelkamm eröffnet. In den 90er Jahren reiste er durch das schon vereinte Deutschland, natürlich mit einer Kamera. Nach zehn bis fünfzehn Jahren wurde die Reise wiederholt. Das entstandene Material war sehr aufschlussreich. Der Fotograf vereinigte diese Arbeiten unter dem allgemeinen Titel „Ortszeit". Das Goethe-Institut zeigte diese Ausstellung weltweit.
 

Spielfilm „Pingpong"

Am Wochenende fand in der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki" eine Vorführung des deutschen Spielfilms „Pingpong" statt. Die Zuschauer verfolgten mit Interesse die Hauptfigur des Films, den 16-jährigen Paul. Der Teenager verlor vor kurzem seinen Vater und besucht seine Verwandten, ohne sich vorher bei ihnen anzukündigen. Auf den ersten Blick ist es eine glückliche Familie, aber bald bietet sie dem Burschen eine Menge von Überraschungen und Lebenstests. Die Brester würdigten sowohl die listig geflochtene Linie des Sujets, als auch die schauspielerischen Leistungen der deutschen Schauspieler und eine Reihe von psychologischen Momenten, die der Regisseur bewusst in den Film eingebunden hat.
 

Zuschauer beim Film „Pingpong“Zuschauer beim Film „Pingpong“

Sprachspiele am Gymnasium Nr. 2 in Pinsk

Die Schülerinnen des Gymnasiums Nr. 2 in Pinsk freuten sich sehr über deutschen Besuch. Die Journalistin Heike Säbel machte sich auf den Weg zu ihnen und brachte mehrere Sprachspiele mit, die dem Alter der Schülergruppen angepasst waren. Was in keiner Gruppe fehlen durfte waren die Spiele „Wer bin ich?" und „Galgenmännchen". Im ersten Spiel geht es darum, berühmte Personen zu erraten, wobei man merkte, dass die Kanzlerin Angela Merkel bei den Kindern besonders bekannt ist. Die jungen Deutschinteressierten wurden von Frau Säbels Elan und Begeisterung mitgerissen. Das Wichtigste bei diesen Spielen war das freie Sprechen und die Kinder haben gelernt, die Angst davor zu überwinden.
Diese spannende Abwechslung vom Schulalltag hat Schüler und Lehrer so sehr beeindruckt, dass nun auch die normalen Deutschstunden durch mehr Spiele aufgelockert werden. Alle freuen sich schon sehr auf Heike Säbels nächsten Besuch.
 

Heike Sabel mit Schülern der 5. und 10. Klasse in PinskHeike Sabel mit Schülern der 5. und 10. Klasse in PinskHeike Sabel mit Schülern der 5. und 10. Klasse in PinskHeike Sabel mit Schülern der 5. und 10. Klasse in Pinsk

Lesung zu Frauen in Deutschland

Das Leben einer älteren deutschen Frau betrachten? Heike Säbel hat dazu mit ihrer bildhaften Sprache für die zu ihrer Lesung „Frauen in Deutschland" gekommenen Gäste mit Vergnügen beigetragen. Auf Antrag der Mehrheit las die sächsische Journalistin ein paar Seiten aus ihrem Buch über Belarus. Das Publikum amüsierte sich köstlich.
 

Heike Sabel liest und beantwortet FragenHeike Sabel liest und beantwortet FragenHeike Sabel liest und beantwortet FragenHeike Sabel liest und beantwortet Fragen

Workshop für Lehrer und Studenten : szenisches Arbeiten im Deutschunterricht

Lehrer sind zu allen Tricks bereit, um den Unterricht für Schüler lebhafter zu gestalten. Wiebke Eymess jedoch schlägt ihre eigene Methode vor: Szenisches Arbeiten im Deutschunterricht. Die Kinder haben dann die Gelegenheit, nicht nur das Material besser aufzunehmen, sondern auch selbst die Gestaltung des Unterrichts mitzubestimmen.
 

Sprachanimationen bringen Deutschlehrer aus Brest in AktionSprachanimationen bringen Deutschlehrer aus Brest in AktionSprachanimationen bringen Deutschlehrer aus Brest in AktionSprachanimationen bringen Deutschlehrer aus Brest in Aktion

Sprachspiele mit Heike Säbel

Haben Sie schon mal einen Tag lang versucht, ausschließlich mit Wörtern, die mit ein und demselben Buchstaben beginnen, zu sprechen? Haben Sie schon einmal „Memory" mit Ihren Freunden anstelle von Karten gespielt? ... Wenn nicht, dann heißt das einfach, dass Sie nie Sprachspiele mit Heike Säbel gemacht haben. Die energische sächsische Journalistin, ihr Sinn für Humor und, wie sich am Ende der Veranstaltung gezeigt hat, ihr musikalisches Gehör - lassen niemanden gleichgültig
 

Sprachspiele im TelekommunikationscollegeMan stellt sich die Frage: Wer bin ich?Sprachspiele im Telekommunikationscollegezwei Journalisten bei der Arbeit: die professionelle Heike Sabel mit der Hobbyjournalistin Jana Schitschkowa

Workshop für Schüler und Studenten, Teil 1: Theater spielen

Viele sagen, dass Theater mit einem Kleiderbügel beginnt, aber es ist nicht so: Das Theater beginnt mit einem Warm-up. Vom ersten Augenblick an haben alle von uns ihre Probleme und alles, was außerhalb der Klasse geschieht, im Workshop vergessen. Um sich zu entspannen und sich gleichzeitig auf sich selbst zu konzentrieren, wurden die neugewonnenen Akteure durch imaginäre Bälle verschoben, töteten einander durch Pantomime und improvisierten sogar mit Objekten aus der Umgebung. Alle Teilnehmer waren auf den zweiten Teil des Projekts gespannt.
 

Theaterworkshop Teil 1; Haltung ist wichtig und wird trainiertTheaterworkshop Teil 1; Haltung ist wichtig und wird trainiertTheaterworkshop Teil 1; Haltung ist wichtig und wird trainiertTheaterworkshop Teil 1; Haltung ist wichtig und wird trainiert

Singen mit Volker Jansen

In der Schule Nr. 20 der Stadt Brest gab es die Veranstaltung „Singen macht Freude, Singen macht Laune". Die Veranstaltung wurde von Volker Jansen durchgeführt. Daran nahmen 15 Schüler der 9./10. Klassen der Schule Nr. 20 und zehn Deutschlehrerinnen des Leninbezirks der Stadt Brest teil. Die Lehrer und Schüler erlernten in einem herzlichen Kreis drei deutsche Lieder. Besonderen Spaß hat den Anwesenden das Lied „Wer hat die Kokosnuss geklaut?" gemacht, das die Schüler der Schule Nr. 20 bis heute singen.
 

Volker Jansen singt mit Schülern und Lehrern der Schule Nr. 20 fröhliche LiederVolker Jansen singt mit Schülern und Lehrern der Schule Nr. 20 fröhliche LiederVolker Jansen singt mit Schülern und Lehrern der Schule Nr. 20 fröhliche LiederVolker Jansen singt mit Schülern und Lehrern der Schule Nr. 20 fröhliche Lieder

Von Herrschern, Händlern und High Tech - unsere Partner im Mittleren Schussental.

Es ist eine eigentümliche Reise durch das Prisma der Zeit: Während einer Stunde verfolgt man die Entwicklung des Mittleren Schussentais. Vom Mittelalter bis zur Gegenwart, von alten Kirchen zu modernen Unternehmen, aus den Dörfern in moderne Städte. Man muss Volker Jansen loben, der alle Themen des öffentlichen und politischen Lebens der Region in seinem Vortrag berührt.
 

aufmerksame ZuhörerVolker Jansen beim VortragInhalte des Vortrages

Workshop für Studenten: Sprachanimation im Deutschunterricht

Deutsch lernen kann sehr lebendig und lustig sein. Das stellten etwa 30 Studierende der Technischen Universität fest, als sie sich zur Sprachanimation mit Wiebke Eymess und Friedolin Müller in den Räumlichkeiten des Internationalen Studentenclubs versammelten. Spielerisch und mit viel Bewegung lernten sie innerhalb kürzester Zeit die wichtigsten Worte und Redewendungen in der fremden Sprache sowie einen bekannten deutschen Kanon, der den ganzen restlichen Tag nicht mehr aus dem Kopf ging. Und damit auch die Gäste ihren Aufenthalt in Brest nicht vergessen werden, brachten die Studenten ihnen ein altes russisches Kinderlied bei, ehe sich alle mit einem „Tschüss" oder „Auf Wiedersehen" herzlich verabschiedeten.
 

Sprachanimation an der Technischen UniversitätSprachanimation an der Technischen UniversitätSprachanimation an der Technischen UniversitätSprachanimation an der Technischen Universität

Workshop für Schüler und Studenten, Teil 2: Theater spielen

Den ganzen Tag blickten die jungen Schauspieler nervös auf die Uhr, denn kurz nach der Schule sollte eine Fortsetzung des Theater-Workshops stattfinden. Und als der kleine Zeiger auf der Zwei stand, waren alle wieder, wie am Tag zuvor, von der Arbeit begeistert: drangen in die Seele eines Clowns ein. Der nächste Schritt des Studiums war ein Ganzes zu sein - sich gegenseitig mit geschlossenen Augen zu fühlen. Und wirklich ganz am Ende des Workshops sangen die Teilnehmer einen Kanon und erarbeiten ein Theaterstück.
 

Theaterspielen ist gar nicht so leicht und man muss viel übenTheaterspielen ist gar nicht so leicht und man muss viel übenTheaterspielen ist gar nicht so leicht und man muss viel übenTheaterspielen ist gar nicht so leicht und man muss viel üben

Theaterergebnis Workshop-Aufführung

Die Präsentation der ersten Erfolge der jungen Brester Schauspieler endete mit einem großen Applaus, weil keiner erwartet hatte, dass gesungen wird. Und das auf der Bühne Gezeigte ließ niemanden gleichgültig.
 

Wiebke Eymess, Workshop-LeiterinAusschnitte aus den gelernten SzenenAusschnitte aus den gelernten Szenendie junge Theater-Schüler- und  Studentengruppe mit ihren Leitern Wiebke Eymes und Fridolin Müller

Gäste aus Pinsk zu den Veranstaltungen

Am frühen Morgen des 15.Oktobers machten sich zwölf Schüler und Schülerinnen in Begleitung dreier Lehrerinnen des Gymnasiums Nr. 2 aus Pinsk auf den langen Weg nach Brest um dort einige Veranstaltungen der Brester „Woche der deutschen Sprache und Kultur" zu besuchen. Schon auf der Hinfahrt war die Stimmung im Bus trotz der Müdigkeit ziemlich ausgelassen und es wurden mit Begeisterung deutsche Lieder gesungen.

Als erster Programmpunkt stand der Gesangsworkshop mit Volker Jansen an, bei dem alle viel Spaß hatten.

Das Lieblingslied wurde auch schnell gefunden: „Die Affen rasen durch den Wald" kam bei den Jugendlichen am Besten an.

Nach dem leckeren Mittagessen ging es weiter in die Gebietsbibliothek, in der der Film „Pingpong" gezeigt wurde; die Geschichte, die er erzählt, ist traurig und schockierend, aber auch sehr interessant und regt zum Nachdenken an.

Der letzte Höhepunkt an einem sehr ereignisreichen Tag war die Autorenlesung von Wiebke Eymess, die in der fiktiven Kurzgeschichte „Sobnins Sohn" von ihren Erfahrungen in Sibirien erzählt. Diese lustige, spannende, aber auch melancholische Geschichte gibt Einblicke in die unterschiedlichen Bräuche, Gewohnheiten und Umgangsformen zweier Kulturen. Die Lesung wurde von russischen Liedern, die von Wiebke Eymess und einem Brester Musiker gesungen wurden, abgerundet.

Sehr erschöpft und völlig zufrieden ging es zurück nach Pinsk und während der Fahrt wurde mit Begeisterung über das Erlebte gesprochen. Die Pinsker Gäste danken dem Organisationsteam für diesen tollen Tag und die liebevolle Betreuung.

Pinsker Gymnasiasten beim Singen mit Volker JansenPinsker Gymnasiasten beim Singen mit Volker JansenPinsker Gymnasiasten beim Singen mit Volker JansenPinsker Schüler sehen den Film „Pingpong“

Seminar für Sprachinteressierte: „Gemeinsamkeiten im Wortschatz der deutschen und belarussischen Sprache" dazu ein geschichtlicher Abriss

Auf den ersten Blick haben die belarussische und deutsche Sprache nichts Gemeinsames, und in der Regel gehören sie unterschiedlichen Sprachgruppen an. Aber wenn man mehr in die Tiefe hineinschaut, so wie es Anita Kowaltschuk und ihre Kolleginnen gemacht haben, kann man eine Menge Wörter nicht nur mit ähnlicher Aussprache finden, sondern sogar identische. So fanden sie etwa 8000 Wörter. Wladimir Orlow, Schriftsteller und Journalist, betrachtete dieses Thema aus historischer Sicht.
 

Anita Kowaltschuk während des Vortrages zu den sprachlichen Gemeinsamkeiten interessierte Zuhörer bei den „Gemeinsamkeiten der deutschen und belarussischen Sprache“der Schriftsteller Wladimir Orlow und der Journalist Alexander Kulbaka gemeinsam auf der „Schulbank“interessierte Zuhörer bei den „Gemeinsamkeiten der deutschen und belarussischen Sprache“

Autorenlesung „Sobnins Sohn"

Die Erzählung „Sobnins Sohn" von Wiebke Eymes wurde von Erlebnissen auf ihrer Reise nach Tjumen motiviert, aber die Autorin selbst hat sofort vorgebeugt: „Das ist alles ausgedacht, das war nicht wirklich so." Ein fesselnder Inhalt, die plausiblen Details des Lebens in Russland sowie die anschauliche Übersetzung bannten die Aufmerksamkeit der Zuhörer. Die Autorenlesung endete mit dem Klang der Gitarre.
 

zur Autorenlesung sind die Gäste von weit angereist (aus Pinsk)Wiebke Eymess liest aus ihrer Erzählung „Sobnins Sohn“, Nadeschda Pissarewskaja.und Alessja Dubeschko übersetzten die Erzählung ins Belarussische und lesen sie auch vorzur Autorenlesung sind die Gäste von weit angereist (aus Pinsk)Galina Burina überreicht den beiden Gästen aus Deutschland ein Dankeschön und eine Erinnerung an die Stadt Brest

Vortrag „Die Juden in Deutschland - Geschichte und Gegenwart"

Das Thema „Juden" ist immer schwierig gewesen, nicht nur für Deutschland, sondern auch, zum Beispiel, für Belarus. Und dennoch versuchte Professor Strelez von der Brester Technischen Universität, es offen zu legen. Der Bericht verfolgte die Bräuche der in Deutschland lebenden Juden von der Frühzeit bis in die heutigen Tage.
 

Prof. Michail Strelez von der Brester TU beim Vortrag in deutscher SpracheInteressierte Zuhörer beim Vortrag von Prof. Strelez

Informationsveranstaltung und Bewerbungstraining

Der Tag des Deutschen Akademischen Austauschdienstes begann mit einführenden Informationen über Stipendienprogramme für ausländische Studierende und Absolventen. In der Staatlichen Puschkin-Universität (BrstU) stellten die DAAD-Vertreter Jutta Behnen und Karsten Münchhoff die Möglichkeiten vor, die der Deutsche Akademische Austauschdienst belarussischen Studierenden und Wissenschaftlern bietet. Parallell dazu arbeitete Rajko Lassonczyk zum gleichen Thema an der Brester Staatlichen Technischen Universität. Die Besucher der Informationsveranstaltungen, zu denen neben Studierenden beider Unis auch Absolventen gehörten, befragten die Vertreter des DAAD mit großem Interesse nach den Bedingungen der einzelnen Stipendienangebote.

Anschließend gaben Jutta Behnen und Karsten Münchhoff in der einen und Rajko Lassonczyk in der anderen Uni in einem interaktiven Bewerbungstraining den Interessenten sehr hilfreiche Anregungen für ansprechende und erfolgreiche Bewerbungen, damit möglichst viele Brester ihre wissenschaftliche Laufbahn mit einem Studienaufenthalt in Deutschland bereichern können.
 


Studenten der Puschkin-Universität interessieren sich für DAAD-StipendienDAAD-Lektorin Jutta BehnenDAAD-Lektorin Jutta Behnen im Gespräch mit DAAD-Sprachassistent Karsten Münchhoff und Viktoria Nemtschenowa von der Puschkin-Universität

DAAD-Lektor Rajko Lassonczykaufmerksame TU-Studenten in der Infoveranstaltungaufmerksame TU-Studenten in der Infoveranstaltungaufmerksame TU-Studenten in der Infoveranstaltung

Vortrag „Deutsche Musik der 20er Jahre bis heute"

Alles begann, wie sich zeigte, mit Wagner. Als anerkannter Klassiker kann er sich rühmen, noch einen anderen Titel zu tragen: „Opa der Pop-Musik". Und nach ihm - da begann die stürmische Entwicklung, wurde das Tempo beschleunigt, entstanden neue Rhythmen, suchte jeder Sänger seinen ganz persönlichen Sound ... und schließlich ging es in das über, was wir heute als „modernes Pop-Kultur" bezeichnen.
 

Musik kennt keine GrenzenMusik kennt keine GrenzenMusik kennt keine GrenzenMusik kennt keine Grenzen

„Kunst entdecken" - Streifzug durch die moderne Kunst

Köln wurde zum Ausgangspunkt der Reise in die moderne Kunst. Vor kurzem wurde im Kölner Dom anstelle der während des Krieges zerbrochenen alten Fenster neue eingesetzt, aber sie wurden nicht antik, sondern in einem modernen Stil nachgebildet, was zu einem Meinungsstreit der Bevölkerung geführt hat. Nach Gesprächen zum Kölner Dom wurden die Teilnehmer des Seminars in die Lage versetzt, unabhängig zu reisen, um sich in die Welt der modernen Kunst zu stürzen - und ihre Eindrücke mit den Kollegen zu teilen.
 

Kunst entdecken mit Jutta Behnenob Schüler, Lehrer, Studenten - sich mit Kunst auseinandersetzen macht Spaß und regt zum Diskutieren anob Schüler, Lehrer, Studenten - sich mit Kunst auseinandersetzen macht Spaß und regt zum Diskutieren anBetrachtungseindrücke an andere weitergeben kann alle erheitern

Arbeit mit Podcasts in DaF-Unterricht

„Theorie und Praxis" - das war das Motto aller Seminare der Woche. Und dieses Seminar war keine Ausnahme. Deutschlehrer hatten die Möglichkeit, nicht nur spezifische Informationen über die Verwendung von Podcasts im Unterricht zu erhalten, sondern auch unabhängig die Methode auszuprobieren: Audiovisuelle und Internet-Materialien sind deren integraler Bestandteil.
 

Rolf Hoffmann erklärt theoretisch die Möglichkeiten von Podcastjetzt wird es schon praktischerjetzt wird es schon praktischernun führt kein Weg mehr vorbei an der Technik

Seminar „Soziale Marktwirtschaft in Deutschland"

Das Seminar zur sozialen Marktwirtschaft in Deutschland, das Herr Tobias Knubben aus dem Institut für Deutschlandstudien durchgeführt hat, war in vielerlei Hinsicht nützlich für die Teilnehmer. Sie konnten Deutsch von einem Muttersprachler hören, ihre Deutschkenntnisse überprüfen, im Eingangstest ihr Wirtschaftswissen testen, während der Diskussion ihr Wissen präzisieren und an einem Rollenspiel teilnehmen. Das Seminar war sehr informativ, dynamisch und abwechslungsreich, und die Spiele haben das wirkliche Leben imitiert, Somit gefiel es allen. Für einige Studenten war es außerdem eine willkommene Aktivierung ihrer deutschen Sprachkenntnisse.
 

Workshop „Deutschland als Sozialstaat"

Deutschland, wie alle anderen Sozialstaaten, kümmert sich in erster Linie um seine Bürger. Aus diesem Grund, gibt es in diesem Land jetzt eine Reihe von Pflicht- und freiwilligen Versicherungen. Die Teilnehmer des Seminars konnten sich mit dem Versicherungssystem auseinandersetzen, wobei sie alle seine Vor- und Nachteile kennen lernten.
 

Elisabeth Borsdorf zu „Deutschland als Sozialstaat“Jana Schitschkowa, Jekaterina Schulschik und Nadeschda Pissarewskaja arbeiten sich durch das verzwickte Versicherungssystem in Deutschlandzwei männliche Teilnehmer - zweimal Kyrill in einer GruppeAnna Klimowez, Alexandra Schejko und Olga Lopaschuk tragen im Plenum vor, was sie an neuen Informationen erhalten haben

Seminar „Handlungsorientierter Deutschunterricht"

Das Seminar übertraf die Erwartungen der Teilnehmer. Bei einer Fortbildungsveranstaltung kommt es sehr oft vor, dass sie mit Information einfach überlastet wird. In diesem Seminar war das nicht der Fall. Sogar schwere Schlüsselbegriffe wurden spielerisch und mit Hilfe von Assoziationen erklärt. Und es gab viel Reflexion auf den eigenen Unterricht und auf eigene Methoden. Es war sehr interessant zu verstehen, dass man selbst auch handlungsorientiert unterrichtet. Außerdem war es wirklich hilfreich aus methodischer Sicht. Kurz gesagt - ein schönes Erlebnis.
 

Anna PetroschewitschNatalja KuchlitschLehrer der TULehrer der TU

Zum Seminar „Filme im DaF-Unterricht"

Seminare zum Thema „Filme" sind für Deutschlehrer immer von besonderem Interesse. Man ist immer begierig auf Materialien und Methoden. Man möchte immer etwas Neues erfahren. Dieses Seminar war sehr praktisch orientiert. Die Teilnehmer haben selbst die Aufgaben ausprobiert und neue Aufgaben entwickelt. Inhaltlich gab es vielleicht nicht so viel Neues, aber durch so ein praktisches Seminar bekommt man viele Impulse und Anregungen für einen kreativen Umgang mit Filmen im Unterricht. Man lernt darüber hinaus zu denken, was in den Lehrbüchern zur Methodik steht.
 

Anna PetroschewitschLehrer der TULehrer der TULehrer der TU

Blended Learning

Wie jedes Seminar begann „Blended Learning" mit dem Kennenlernen der Teilnehmer aus verschiedenen Schulen und Universitäten. Der theoretische Teil bezog sowohl einen Text zur selbständigen Bearbeitung in Gruppen, als auch den Vortrag der Seminarleiterin Elena Bondarenko mit Power Point Präsentation ein. Nachdem alle eine klare Vorstellung davon hatten, was „Blended Learning" ist, wurde die Möglichkeit genutzt, Aufgaben im Internet zu bearbeiten und auszuwerten. Am Ende fand eine rege Diskussion in Gruppen über die Anwendung dieser Methode, ihre Nachteile und natürlich auch Vorteile statt. Wie immer bei Elena Bondarenko hat das Seminar nicht nur Spaß gemacht, sondern auch viel Nutzen gebracht.
 

Seminar zu „Blended Learning”Seminar zu „Blended Learning”Seminar zu „Blended Learning”Seminar zu „Blended Learning”

Thematisches Seminar zur deutschen Geschichte „20 Jahre Mauerfall"

„20 Jahre Mauerfall" - war eines der wichtigsten Themen der Woche der deutschen Sprache und Kultur in der Stadt Brest. Erst am letzten Tag war ein Seminar zu einem für die Welt so wichtigen Thema zu erleben. Untersucht wurde die Zeit vom Ende des Zweiten Weltkriegs und vor dem Fall der Mauer auf eine sehr originelle Art und Weise: anhand von Texte des Liedermachers Reinhard Mey.
 

Thematisches Seminar zum „Mauerfall“ Thematisches Seminar zum „Mauerfall“ Thematisches Seminar zum „Mauerfall“ Thematisches Seminar zum „Mauerfall“

Das war in der Presse zu finden:




Unseren Partnern und Förderern ein großes Dankeschön:

 

der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland insbesondere Herrn Peter Dettmar und Herrn Oliver Schwart
 
der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“, insbesondere Frau Galina Burina und Frau Nadeshda Jermischena
 
dem Goethe-Institut Minsk, insbesondere Frau Kathrin Ostwald Richter und Herrn Dr. Dmitri Kletschko
 
der Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“, insbesondere Frau Galina Burina und Frau Nadeshda Jermischena
 
der Zentralstelle für das Auslandsschulwesen, insbesondere Herrn Rolf Hoffmann
dem Institut für Deutschlandstudien, insbesondere Herrn Tobias Knubben und Frau Elisabeth Borsdorf
dem DAAD, insbesondere Herrn Michael Klees, Herrn Rajko Lassonczyk, Frau Jutta Behnen
dem Freundeskreis Brest e. V., insbesondere Herrn Volker Jansen
  dem Gemeindeverband Mittleres Schussental, insbesondere Frau Sophie Bader
dem Jugendkreativzentrum, insbesondere Herrn Oleg Klunin

Konzeption und Gestaltung: Jana Schitschkowa, Karin Kraus
Redaktion: Karsten Münchhoff, Maike Lindner, Karin Kraus, Galina Burina
Texte: Jana Schitschkowa, Karsten Münchhoff, Susanne Maslanka, Natalja Petrotschuk, Swetlana Schloma, Natalja Kuchlitsch, Alexandra Kurilowitsch, Maike Lindner
Kontakt:
Karsten Münchhoff, Maike Lindner, Karin Kraus
E-Mail: dewobre@mail.ru
Galina Burina Tel.(0162)23 2111
 

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