Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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Lesefuchs

 

Lesefuchs

Das ist eine Initiative der DSD-Schulen zum Lesen und Argumentieren von Jugendbüchern.
Folgende Jugendbücher waren ausgewählt:

Friedrich Ani„Wie Licht schmeckt“ von Friedrich Ani

Andreas Steinhoefel
„Der mechanische Prinz“ von Andreas Steinhöfel

Nina Rauprich„Vorstadtroulette“ von Nina Rauprich

Gudrun Pausewang„Die Meute“ von Gudrun Pausewang

Christine Feher
„Jeder Schritt von dir“ von Christine Feher


1. Etappe: Bücher lesen und vor der Klasse präsentieren:
- Inhalt
- Autor
- eigene Meinung

2. Etappe: Paare bilden, d. h. ein zweiter Schüler wird gesucht, der das Buch auch liest und als Paar suchen sie dann Argumente (Behauptung, Begründung, Beispiel aus dem Buch) dafür, dass das von ihnen gelesene Buch weiterzuempfehlen ist und aus ihrer Sicht besser als die anderen.

3. Etappe: Schulausscheid
Hier treten die Paare gegeneinander an und sollen argumentieren. Eine Jury wählt das beste Paar aus.

4. Etappe: Republikausscheid
Das beste Paar jeder Schule fährt nach Minsk und nimmt am Republikausscheid teil. Dort soll der beste Teilnehmer herausgefunden werden, der dann nach Moskau fährt.

5. Etappe: Finale in Moskau
Teilnehmer sind jeweils der Beste aus den DSD-Fachberater-Regionen Moskau, Sankt Petersburg, Nowosibirsk, Krasnojarsk, Saratow und Belarus.

Teilnehmer 2008

„Wie Licht schmeckt“ von Friedrich Ani

Irina Judowitsch, Kl. 11‘ a
Marina Nesteruk, Kl. 9 a

„Der mechanische Prinz“ von Andreas Steinhöfel

Xenia Dazkewitsch, Kl. 11‘ b
Anastasia Bochon, Kl. 11 b

„Die Meute“ von Gudrun Pausewang

Kristina Lepilina, Kl. 11‘ b
Veronika Okunewa, Kl. 9 a

„Vorstadtroulette“ von Nina Rauprich

Jekaterina Chromych, Kl. 9 b
Alexandra Schejko, Kl. 9 b

„Jeder Schritt von dir“ von Christine Feher

Inga Barsukowa, Kl. 11‘ a
Lina Woronina, Kl. 9 b


Ein Paar fuhr am 30. September nach Minsk zur Lesung „Lesefuchs“

Irina Judowitsch, Kl. 11‘ a
Marina Nesteruk, Kl. 9 a

Im Zug nach Minsk: Veronika Okunewa, Marina Nesteruk, Jekaterina Nemenjonok, Irina Judowitsch

Vor dem Beginn der Lesung in der Janka-Kupala-Bibliothek

Im Zug nach Minsk: Veronika Okunewa, Marina Nesteruk,Jekaterina Nemenjonok, Irina Judowitsch

Vor dem Beginn der Lesung in der Janka-Kupala-Bibliothek

   

Marina und Irina bei der Lesung

Marina und Irina bei der Lesung

 

Ich habe das Buch „Wie Licht schmeckt“ von Friedrich Ani gelesen. Vor der Buchlesung in Minsk habe ich schon eine Lesung in der Gebietsbibliothek „M. Gorki“ in Brest durchgeführt. In Minsk war ich mit Marina Nesteruk. Wir haben die Buchlesung in der Janka-Kupala-Bibliothek zusammen gemacht. Die Schüler der anderen Schulen haben auch ihre Bücher präsentiert. Es war interessant zu hören, wie sie das gemacht haben. Am Ende der Lesung haben alle Teilnehmer ein deutsches Buch als Geschenk gekriegt. Die Buchlesung ist gut geraten. Alle waren zufrieden und haben ihre Meinungen positiv ausgedrückt.

Irina Judowitsch, Kl. 11‘ a


Am 30. September sind wir mit Frau Kraus mit dem Zug nach Minsk gefahren. Meine Freundinnen Irina und Marina nahmen am „Lesefuchs“ teil. Veronika und ich waren als Zuschauerinnen dabei.Dort waren auch viele Jugendliche aus Minsk, die ihre Bücher vorstellten. Dieser Wettbewerb hat mir sehr gut gefallen, obwohl unsere Mädchen nicht den ersten Platz belegten. Sie stellten „Wie Licht schmeckt“ vor. Das ist ein sehr interessantes Buch. Und meiner Meinung nach waren unsere Mädchen die Besten.

Jekaterina Nemenjonok, Kl. 11‘ a

Der Schulausscheid fand im Rahmen der “2. Woche der deutschen Sprache und Kultur“ in Brest am 18. Oktober statt. Mitglieder Der Jury waren :
Volker Jansen, Lehrer im Ruhestand, Mitglied des Freundeskreises Brest e. V., Dietgard Neher, Freundeskreis Brest e. V. (beide Ravensburg), Nadeschda Jermischena, Bibliothekarin, Gebietsbibliothek „Maxim Gorki“, Jelena Petrowa, Deutschlehrerin im Ruhestand.

 

Zuschauer beim Schulausscheid

Marina Nesteruk und Irina Judowitsch

Zuschauer beim Schulausscheid

Marina Nesteruk und Irina Judowitsch

   

Anastasia Bochon und Xenia Dazkewitsch

Inga Barsukowa und Lina Woronina

Anastasia Bochon und Xenia Dazkewitsch

Inga Barsukowa und Lina Woronina

   

Jekaterina Chromych und Alexandra Schejko

Kristina Lepilina und Veronika Okuneva

Jekaterina Chromych und Alexandra Schejko

 

Kristina Lepilina und Veronika Okuneva

Im Rahmen der Woche der deutschen Sprache und Kultur in Brest wurde in der Schule Nr. 7 der Wettbewerb „Lesefuchs“ durchgeführt. 10 Schüler (5 Paare) sollten auf der Bühne den Inhalt der gelesenen deutschen Jugendbücher auf eigene Art und Weise darstellen (interpretieren). Alle Teilnehmer waren so gut und kreativ, dass es für die Jury recht schwierig war, die Besten zu wählen. Die Sieger wurden einstimmig benannt, das waren Lina Woronina und Inga Barsukowa. Dann kam es zum Meinungsstreit, weil in der Jury die deutschen Gäste, Volker Jansen und Dietgard Neher, waren, die das Geschehene auf der Bühne anders wahrnahmen, als wir, die Belarussen.
Was mich betrifft, kann ich nur feststellen, dass ich mit Herz und Seele gespürt habe, welche große und skrupellose Arbeit hinter dieser Aufführung verborgen ist.
Dieser Wettbewerb war bis ins Detail geplant und wurde auf ganz hohem Niveau verwirklicht.

Bravo den Schülern!
Bravo den Deutschlehrern!

Jelena Petrowa
Deutschlehrerin im Ruhestand

Zum Finale nach Moskau fuhren vom 15. – 18. 11. 2008:


Inga Barsukowa, Kl. 11‘ a
Lina Woronina, Kl. 9 b
 

Finaldiskussionsrunde

Die Teilnehmer am Finale mit dem Initiator FB Holger Daehne (Nowosibirsk) und der Organisatorin in Moskau FB Maria Fassbinder

Finaldiskussionsrunde

Die Teilnehmer am Finale mit dem Initiator FB Holger Dähne
(Nowosibirsk) und der Organisatorin in Moskau FB Maria Fassbinder

   

Das Maskotchen „Lesefuchs“

Inga und Lina in Moskau

Das Maskotchen „Lesefuchs“

Inga und Lina in Moskau


Am 17. November, 2008 fand in Moskau die Finale des „Lesefuchses“ statt, des Jugendliteraturwettbewerbs. 5 Schülerinnen aus verschiedenen Städten Russlands und aus Brest, Belarus hatten das beste Jugendbuch des Jahres und den „Lesefuchs“ zu wählen.

Die Teilnehmer betrachten noch durch die Omnibusfenser die urbanisierten Landschaften von Moskau, und in der Aula der Kindergebietsbibliothek warten schon Frau Maria Fassbinder, Herr Holger Dähne und natürlich der orangefarbige Lesefuchs, das Symbol des Wettbewerbs. In der Luft kann man eine leichte Aufregung hängen spüren. Heute wird entschieden, welches das beste Jugendbuch des Jahres ist. Und wer kann davon ja besser urteilen wenn nicht die Jugendlichen selber? Unter den besten Lesern soll auch der Lesefuchs gewählt werden, der eine Reise nach Deutschland als Hauptpreis gewinnt…
Am Tisch vorne nehmen die fünf Teilnehmerinnen Platz, die besten von den regionalen „Lesefüchsen“: Uljana aus Novosibirsk, Dascha aus Krasnojarsk, Paula aus Moskau, Irina aus Sankt-Petersburg und Inga Barsukowa aus Brest, Belarus. Der kleine Lesefuchs ist nämlich auch da, der hat sich den besten Platz genau zwischen Inga und Paula ausgesucht.

Als Erstes stellen die Mädchen die ausgewählten Bücher kurz vor und dann geht’s los. Jeder argumentiert für sein Buch, nennt dessen Vorteile und versucht die Nachteile der anderen Bücher herauszufinden. Man bombardiert mit den Beweisen und wehrt sich gegen die Angriffe der Rivalen. Es kommt doch immer wieder zu einer engeren Diskussion über die Charaktere und Schicksäle einzelner handelnden Personen. Das ist aber auch nicht zu bewundern. Denn die Welt der Helden und Heldinnen ist auch die Welt der Teilnehmerinnen. Liebe, Freundschaft, Beziehungen zu den Eltern sind ihr aktueller Alltag. Für die Bücher wurde argumentiert, gefühlvoll vorgelesen, eigenes Leben als Beispiel und Beweis angeführt, und sogar gemalt (von Inga). Die Hände wurden immer wieder hochgezogen. Und die Diskussion würde sicher viel länger dauern, wenn Herr Dähne die letzte Rederunde nicht angekündigt hätte.

Jetzt wird’ abgestimmt. Zur Jury werden aber die Teilnehmerinnen selbst und noch drei unabhängige Gäste aus Deutschland. Als bestes Buch wird fast einstimmig „Jeder Schritt von Dir“ von Christine Feher gewählt. Schwerer ist die Sache mit dem besten Lesefuchs. Nach welchen Kriterien sollte der eigentlich gewählt werden? Merkwürdig ist, dass die Siegerin gar nicht das Buch vorgestellt hat, das gewonnen hat, d. h. für das am besten argumentiert wurde. Nach einer schweren Entscheidung bekommt Dascha aus Nowosibirsk die Mehrheit der Stimmen. Die anderen Teilnehmerinnen fanden doch auch ihre Anerkennung, in dem sie ganz aufrichtig von den Zuschauern, die nicht abstimmen konnten, gelobt wurden.

Hoffentlich wird nächstes Mal der kleine orangefarbige Lesefuchs, der an den Sieger erteilt wird, eine schöne Reise nach Brest machen.


Julia Gopscha, Deutschlehrerin


Meine Reise nach Moskau wird für mich immer als eine schöne Erinnerung bleiben. Diese riesige Stadt macht einen komischen Eindruck. Wenigstens, hat sie das auf mich gemacht. Gemischte Architekturstile, ein besonderer Rhythmus der Stadt und ihre verschiedene Bürger bilden ein ungewöhnliches Panorama, das am Herzen liegt.

Eine besondere angenehme Sache waren die gute Bedingungen, die uns zur Verfügung gestellt wurden. An einem müden Abend ist sehr schön zu wissen, dass in dieser großen Stadt auf uns eine bequeme Wohnung in der deutschen Botschaft wartet.
Der Anlass, warum wir in Moskau waren, war der Wettbewerb „Lesefuchs“.
Die Voraussetzungen von dem sind nicht zu erwähnen, glaube ich. Aber von meinen Eindrücken möchte ich gerne erzählen.
„Nein. Ich habe nicht gewonnen“, - schickte ich eine SMS an meine Mutter, nachdem alles zu Ende gekommen war. Ich war traurig. Obwohl meine Erwartungen nicht groß waren, war ich sowieso enttauscht. Besonders wegen der Form der Auswertung des Siegers. Dass alles selbst die Teilnehmer entschieden und dies nicht ehrlich gemacht hatten, hat eine dunkle und unangenehme Spur an der Reise doch gelassen. Ich war traurig.

Aber mehrere Komplimente von der professionellen Seite haben meine Laune verbessert. Die zu mir nach dem Wettbewerb kommenden Deutschen sagten mir solche wichtigen und schönen Sachen zum Thema meines Auftritts, dass ich am Ende des Tages viel heiterer war.
Ja, die Reise war eine nützliche Erfahrung für mich. Und ich bin dankbar, dass ich so was hatte.
P.S. Und meine schöpferische künstlerische Seite wurde noch der Besuch der „Tretjakovka“ unterstützt.


Inga Barsukova, 1Kl. 11‘ a



 

Ingas Bilder zur Argumentation des Buches „Jeder Schritt von dir“ Ingas Bilder

Ingas Bilder zur Argumentation des Buches „Jeder Schritt von dir“

Karin Kraus 

 

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