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Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus

Mittelschule Nr. 7 mit erweitertem Deutschunterricht, Brest, Republik Belarus, seit 2006 Sprachdiplomschule

Mittelschule Nr. 7 mit erweitertem Deutschunterricht Brest, Republik Belarus

Mittelschule Nr. 7 mit erweitertem Deutschunterricht Brest, Republik Belarus

Die Geburtsstunde der Schule geht zurück ins Jahr 1944 (Oktober). Sie gehörte zu den ersten 12 Schulen, die nach Beendigung des Krieges in Brest wieder geöffnet wurden. Bis die Schule 1958 in die Gorkistr. 20, dem heutigen Sitz, umzog, war sie in zwei anderen Gebäuden untergebracht.
Anfang der 70-er Jahre (1972) wurde die Schule zur Spezialschule mit erweitertem Deutschunterricht, was sie bis zur Reform 2008 war.
Zu unserer Schule gehören drei Gebäude, die durch Gänge miteinander verbunden sind, aber leider nicht auf  jeder Etage.  Besucher können sich dadurch auch schnell mal verlaufen.

Von 1972 an hatte die Schule einen ständigen Zuwachs an Schülern.
Zum heutigen Zeitpunkt ist die Mittelschule Nr. 7 mit erweitertem Deutschunterricht eine der bekanntesten Schulen in der Stadt Brest. An der Schule lernen im Schuljahr 2013/2014 1280 Schüler, die von 127 Lehrern unterrichtet werden. Darunter sind 26 zum größten Teil sehr engagierte Deutschlehrer. Es gibt 43 Klassen mit der Spezialisierung Deutsch. In diesen Klassen lernt man auch Englisch nach Basisniveau. Außerdem gibt es noch Profilierungsklassen in Mathematik/Physik, Wirtschaft und Technologie.

Schulen – Partner der ZukunftDie Schule befindet sich im Zentrum der Stadt. In ihrer Nähe findet man den Bahnhof, den Busbahnhof, den Markt und das Gasgerätewerk. Man kann auch zu Fuß zur Festung gehen und auf diese Weise die meisten Museen der Stadt erreichen.

Unsere Schule hat schon viele Jahre Partnerschaftsbeziehungen zur katholischen Mädchen-Realschule Klösterle in Ravensburg. Regelmäßig im April/Mai findet ein Schüleraustausch für etwa 20 Schüler der Klassen 7 - 9 statt.

Mit dem Bildungs- und Begegnungszentrum Trebnitz verbindet uns nicht nur ein normaler Schüleraustausch. Hier führen wir regelmäßig interessante Projekte durch. Das bietet die Möglichkeit, sich gegenseitig schneller bekannt zu machen und auch viel Neues zu erfahren und vor allem interessante Menschen kennen zu lernen, wie z.B. Swetlana Alexijewitsch im September 2007.

Projekte sind für uns sehr interessant und wir machen gerne dabei mit. So waren wir an allen drei internationalen Jugendkonferenzen in Ravensburg dabei. (2007 z.B. zum Thema Migration) und im Mai 2008 gehörten wir zu den fünf Delegationen, die an der ökologischen Konferenz zum Klimawandel im Rahmen der Europawoche in Gersheim/Saarland teilgenommen haben. Das war interessant und spannend. (Siehe auch Homepage der Schule Nr. 7)

Gern würden wir unsere Partnerschaftsbeziehungen erweitern, damit noch mehr Deutschlerner die Möglichkeit erhalten, am Schüleraustausch teilzunehmen.

Seit etwa fünf Jahren gibt es auch ein Schulmuseum, das sich sowohl mit der Geschichte der Schule, ihren Lehrern und Schülern beschäftigt, als auch mit der Geschichte der Stadt Brest und der Region. Gäste können die Führung durch das Museum in Deutsch oder Russisch bekommen.

Seit dem Schuljahr 2005/2006 hat die Schule den Status einer Sprachdiplomschule. Die spezielle Vorbereitung auf das DSD begann aber erst Anfang 2006 mit Aufnahme der Tätigkeit einer Bundesprogrammlehrkraft. Die ersten Schüler nahmen an den Prüfungen Frühjahr 2007 erfolgreich teil.

Karin Kraus 

10 Gründe, um Deutsch in Brest zu lernen
(nach einer Umfrage unter den Neuntklässlern der Schule Nr. 7, 2014)

Deutsch ist die meistgesprochene Sprache in der Europäischen Union.

Die deutschsprachigen Länder: Deutschland, Österreich, die Schweiz, Luxemburg, Lichtenstein sind eine Reise wert. Sie sind durch ihre weltberühmten Sehenswürdigkeiten, Traditionen, die köstliche Küche und hervorragende Persönlichkeiten bekannt Deutsch war die Muttersprache der Brüder Grimm, von Goethe, Schiller, Kant, Nietzsche, Einstein, Mozart, Bach, Beethoven, Schubert, Strauß u. a.

Seit 1970 hat die Brester Mittelschule Nr. 7 Deutsch als Schwerpunktfach. Hier unterrichten hochqualifizierte Deutschlehrerinnen, darunter auch die deutsche Fachkraft, Frau Kraus. Die Schule hat oft Deutsche zu Gast: Lehrer, Schüler, Journalisten, Bürgermeister, Botschafter u. a. Die Schüler, die den fakultativen Unterricht „Vorbereitung auf die Prüfung zum DSD" besuchen und erfolgreich die Prüfungen ablegen, haben die Möglichkeit, das Deutsche Sprachdiplom Stufen I oder II zu bekommen.

Die Schüler der Schule Nr. 7 haben die Möglichkeit im Rahmen der Partnerschaft, deutsche Schulen zu besuchen und an internationalen Jugendprojekten in Deutschland teilzunehmen. Besonders begabte Schüler, die sehr gute Deutschkenntnisse haben, bekommen deutsche Stipendien für das Studium in Deutschland.

Seit 1990 hat Brest eine Partnerschaft zu den deutschen Städten des Mittleren Schussentals: Ravensburg, Weingarten, Baindt, Baienfurt und Berg.

Jedes Jahr findet in Brest die „Woche der deutschen Sprache und Kultur“ statt, an der stets viele Muttersprachler, Deutschlerner, Deutschstudierende und Freunde der deutschen Sprache teilnehmen.

Zwei Brester Universitäten haben zahlreiche Austauschprogramme mit den deutschen und schweizerischen Universitäten.

Brest ist eine Grenzstadt und das zweite Nachbarland nach Polen ist Deutschland. Viele Brester haben in Deutschland Freunde, Bekannte oder Verwandte und stehen im Briefwechsel mit ihnen per Internet.

In der Brester Region gibt es eine Freie Wirtschaftszone, wo deutsch-belarussische Joint Ventures „Santa-Impex", „Santa Bremor„, „Diskom" u. a. ihren Sitz haben.

Die Brester Handelskammer arbeitet oft mit den Geschäftsleuten aus der BRD zusammen.

 

Michailowskaja, Irina Iwanowna

 
 

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