Mittelschule Nr. 7, Brest, Republik Belarus Wählen Sie die Sprache Russisch

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Oekologische Konferenz

zum Klimawandel im Rahmen der Europawoche in Gersheim (Saarland) vom 03. – 12. Mai 2008 mit Partnern aus Deutschland, Polen, Frankreich, der Ukraine und Belarus
Alles begann mit einem Telefonat des Organisators der Europawoche, Hans Bollinger, mit Irina Michailowskaja, der Stellvertreterin des Direktors für Fremdsprachen. Er schlug vor, dass Schüler im Alter von 16 - 17 Jahren an der ökologischen Konferenz für Klimawandel im Mai teilnehmen. Im Programm war vorgesehen, dass die Schüler ein belarussisches Lied singen, ein belarussisches Nationalgericht zubereiten und auch eine Präsentation ihres Landes, ihrer Stadt Brest und ihrer Schule vorstellen. Schon im März fing die Vorbereitung an. Ein bisschen später erhielten wir die Materialien zur Konferenz, die die Schüler mit Hilfe der Lehrkräfte durcharbeiten sollten. Jeden Montag versammelten sich die Schüler und machten sich mit den Materialien zu Klima, Kohlendioxid-Emissionen und anderen ökologischen Problemen bekannt. Das bedeutete, dass sie zu Hause alles gelesen haben und im Unterricht besprochen und die Lösungen für die Aufgaben gefunden haben. Der elektronische Briefwechsel mit Hans Bollinger hörte nicht auf und fast jeden Tag bekamen wir Briefe. Auf diese Weise erfuhren wir das Programm der Konferenz, wie wir nach Gersheim kommen werden, wo wir untergebracht sein werden. Und am 3. Mai ging alles los.


Natalja Wladimirowna Petrotschuk

Abreise am 03.Mai 2008

Wir fuhren um 10 Uhr los. Nach 20 Minuten waren wir schon in Terespol. Dann kam ein kleiner Bus und brachte uns nach Rzeszow. Im Bus war es nicht sehr bequem. Wir hatten einen zweistündigen Aufenthalt in Rzeszow, den wir zum Spaziergang nutzten. Um 17 Uhr kam ein großer Bus und die drei (die belarussische, ukrainische, polnische) Gruppen fuhren mit ihm nach Gersheim. Dieser Bus war bequemer als der vorherige Bus, aber auch dort war nicht sehr viel Platz. Darum schliefen alle nur ein paar Stunden. Im Bus fuhren auch polnische Musiker mit, die etwa 4 Stunden sangen, Geige und Akkordeon spielten. Wir kamen um 14 Uhr am 4. Mai in Gersheim an. Alle freuten sich über die Ankunft. In der Schule aßen wir die Schokoriegel und tranken Saft. Dann bezogen alle ihre Zimmer. Um 18 Uhr gab es ein leckeres Abendessen.

Jekaterina Kurjanowitsch Kl. 10 a (11)
 

Aufenthalt in Rzeszow Aufenthalt in RzeszowAufenthalt in Rzeszow

Aufenthalt in Rzeszow

   
Aufenthalt in Rzeszow Aufenthalt in Rzeszow

Aufenthalt in Rzeszow

05. Mai 2008
Heute geht`s los.
Nach dem leckeren Frühstück versammelten wir uns im Spohnshaus, um unsere Pläne erklärt zu bekommen. Herr Lappel machte uns mit dem Programm bekannt und alle waren begeistert. Weil es ganz toll schien. Ein wenig später trafen sich alle im Saal. Jede Delegation musste ihr Land vorstellen. Und der Reihe nach machten wir uns mit allen Teilnehmern der Konferenz durch Berichte, Präsentationen, Lieder bekannt. Unsere Gruppe aus Belarus war besonders aufgeregt. Aber dann haben wir alles ganz gut gemacht und unsere Power Point Präsentation war echt spannend, denn alle haben sie sich aufmerksam und interessiert angesehen. Nach dem Mittagessen, wo uns deutsche Küche beeindruckte, mussten wir ein nationales Gericht zubereiten. Und alle zusammen bereiteten wir Pelmeni zu. Um 6.00 Uhr abends sind hohe Gäste gekommen. Das waren verschiedene Minister. Sie und alle anderen Anwesenden haben unsere Nationalgerichte probiert und waren damit zufrieden. Alles hat super geschmeckt und unsere Pelmeni waren schon nach 15 Minuten verschwunden.
Ach so! Noch ein wichtiger Moment fällt mir ein. Vor dem Abendessen sorgten alle Gruppen für eine schöne Atmosphäre durch ihre Volkslieder. Wir haben das belarussische Lied„Zjatsche Vada u Jarok“ (Wasser fließt am Steilufer) gesungen, dafür auch Applaus und Lob bekommen. Da ist uns ein Riesenstein vom Herzen gefallen. Wir waren vorher sehr aufgeregt. Aber das schöne Abendessen und die Erwartung auf den nächsten Tag haben ihre Sache getan. Fröhlich und zufrieden gingen wir schlafen.

Inga Barsukowa Kl. 10 b (12)
 

In Gersheim In Gersheim

In Gersheim

Vorstellung der Delegationen  Vorstellung der Delegationen
Vorstellung der Delegationen
6. Mai 2008

Heute war ein sehr schöner und aufregender Tag! Am Vormittag haben wir zusammen mit Herrn Lappel unseren Plan für diesen Tag und das Thema „Dicke Luft“ besprochen. Ein wenig später haben wir den Film, „Unbequeme Wahrheit“ gesehen. Dieser Film ist über die Naturkatastrophen und darüber, was uns in der Zukunft erwartet. Am Nachmittag hat Herr Lappel uns in 5 Gruppen geteilt. Jede Gruppe hat ihr Unterthema bekommen und musste eine Präsentation machen. Wir haben nur 1 Stunde Zeit dafür gehabt. Nach einer Stunde versammeln sich alle in einem Zimmer und präsentieren ihre Ergebnisse. Das war wirklich sehr spannend und erfahrungsreich. Am Abend haben wir Zeit für uns gehabt. Wir konnten ruhig spazieren gehen und Gersheims Schönheit mit eigenen Augen sehen!

Christina Lepilina 10 a (12) )
 

Mitglied des Europaparlamentes Sonnenuntergang in Gersheim

Mitglied des Europaparlamentes

       Sonnenuntergang in Gersheim
7. Mai 2008

Der 7. Mai war ein Reisetag. Wir standen um 7.00 Uhr auf und frühstückten. Dann haben wir die Lunchpakete bekommen. Um 8.00 Uhr setzten alle sich in den Autobus und wir fuhren nach Metz in Frankreich.
Zuerst besuchten wir ein Geothermie-Kraftwerk. Dort gab es eine Führung, in der uns erzählt wurde, wie das Kraftwerk funktioniert und welche Vor- und Nachteile es dabei gibt.
Um 12.00 Uhr waren wir schon im Schumannmuseum. Robert Schumann war ein bekannter Politiker, der die Europäische Union mitbegründet hat. Im Museum erfuhren wir viel über die EU und Schumanns Leben. Dann machten wir ein Puzzle zu den EU-Ländern und andere haben Antworten auf verschiedene Fragen der Gegend gesucht. Das Museum befindet sich in der Nähe von Metz.
Nach dem Besuch des Museums hatten wir eine Stadtrundfahrt durch Metz. Da die Zeit knapp war, stiegen wir nicht aus dem Bus aus. In Metz gibt es viele alte Gebäude, die Stadt ist sehr schön. Gegen 07.00 Uhr abends kehrten wir wieder nach Gersheim zurück.

Jekaterina Prichodko Kl. 10 b (12)
 

Im Geothermie-Kraftwerk Im Geothermie-Kraftwerk

Im Geothermie-Kraftwerk

   
Im Kraftwerk Im Kraftwerk

Im Kraftwerk

   
Wir machen das EU-Puzzle Blick auf Metz

Wir machen das EU-Puzzle

        Blick auf Metz

   

MetzMetzMetz

Metz

8. Mai 2008

Nach dem Frühstück fand Gruppenarbeit statt. Wir haben uns wieder mit dem Thema Klima beschäftigt. Nach dem Mittagessen sind alle in das historische Museum gegangen. Dort waren keltischer Schmuck, Kleidung, Bilder und andere historische Dinge ausgestellt. Das war sehr interessant und eindrucksvoll. Neben dem Museum gab es ein Gehege mit exotischen Rindern. Am Abend haben wir einen interessanten Film gesehen „The Day After Tomorrow“. In diesem Film ging es um die Klimaveränderungen, was sehr gut zu unserem Konferenzthema passte. Obwohl ich diesen Film schon gesehen hatte, war er für mich trotzdem wieder interessant.

Irina Judowitsch Kl. 10 b (12)
 

 

Im keltischen MuseumIm keltischen MuseumIm keltischen MuseumIm keltischen Museum

Im keltischen Museum

   
Im keltischen Museum Im keltischen Museum
9. Mai 2008

Der 9. Mai war ein ungewöhnlicher Tag. Wir haben an einem Gottesdienst in der Kirche teilgenommen. Das hat uns viel Spaß gemacht. Die Jugendlichen haben den Gottesdienst selbst fast allein geführt. Sie lasen nacheinander den Text, machten einen Baum aus Papier. Dann war Gruppenarbeit. Wir haben ein Thema bekommen und machten eine Präsentation. Nachmittags haben wir das Orchideengebiet besucht. Diese schöne Landschaft hat uns sehr gefallen. Wir haben viele neue Eindrücke bekommen. Am Abend sind wir in die Schule gegangen, wo ein Konzert stattgefunden hat. Wir haben viele schöne Lieder gehört. Dann haben wir in der Schulmensa gegessen. Die polnischen Musikanten spielten auf ihren Musikinstrumenten und sangen schöne Lieder.

Jekaterina Nemenjonok Kl. 10 b (12)
 

In der Kirche von Gersheim beim Gottesdienst In der Kirche von Gersheim beim Gottesdienst

In der Kirche von Gersheim beim Gottesdienst

Bei der Projektarbeit Im Orchideengebiet

Bei der Projektarbeit

Im Orchideengebiet
Im Orchideengebiet    Im Orchideengebiet    Im Orchideengebiet

Im Orchideengebiet

10 Mai 2008

Heute haben wir eine Fahrt nach Strasburg unternommen. Strasburg ist eine nicht besonders große französische Stadt. Außerdem ist Strasburg die Hauptstadt der Europäischen Union.
Strasburg ist eine alte Stadt und wir waren nicht gleichgültig gegenüber der Schönheit ihrer Architektur. Enge Straßen, historische Gebäude, alte Wohnhäuser – alles verleiht Strasburg etwas Merkwürdiges.
Der alte Teil der Stadt harmoniert perfekt mit dem modernen Teil.
Aber besonders beeindruckt hat uns das Strasburger Münster. Es ist unbeschreiblich groß. An den Wänden sind biblische Themen dargestellt.
In Strasburg leben Menschen unterschiedlicher Nationen: Chinesen, Afroamerikaner, Inder. Viele Menschen sprechen Deutsch, deshalb hatten wir keine Probleme mit den Verkäufern. Manche Verkäufer sprachen auch ein bisschen Russisch.

Jekaterina Grizuk Kl. 10 a (11)
 

Das Strasburger Muenster Das Strasburger Muenster
Das Strasburger Muenster Das Strasburger Muenster

Das Strasburger Münster

   
In Strasburg In Strasburg

In Strasburg

11./12. Mai 2008

Heute, am 11. Mai, ist der Tag des Abschiednehmens gekommen. Wir fuhren gemeinsam mit den polnischen und ukrainischen Teilnehmer um 8.00 Uhr mit dem Bus ab. Die Fahrt nach Hause war viel leichter, weil wir in Gedanken schon zu Hause waren. Fast alle schliefen die ganze Zeit, andere hörten die Musik der polnischen Musiker. In Rzeszow mussten wir uns von unseren neuen Freunden verabschieden. Das war so schwer!!! Die nächsten fünf Stunden fuhren wir allein mit einem kleinen Bus. Wir waren so müde, dass wir alle schliefen. Um 11.00 Uhr am Montag waren wir dann wieder zu Hause in Brest.

Anastasia Bochon Kl. 10 b (11)
 

Nun heisst es wieder Abschied nehmen Nun heisst es wieder Abschied nehmen

Nun heißt es wieder Abschied nehmen

Sonnenuntergang in Deutschland

    Sonnenuntergang in Deutschland

 

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